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Farbenzauber - Emil Nolde in der Kunsthalle Vogelmann in Heilbronn

Fünf Mohnblüten (orange und rosaviolett), o. D., Aquarell © Nolde Stiftung Seebüll

"Farbenzauber" heißt eine Ausstellung der Kunsthalle Vogelmann, die die expressive Leuchtkraft und die malerische Virtuosität der Aquarelle von Emil Nolde in den Mittelpunkt stellt.

Innerhalb des deutschen Expressionismus nimmt Emil Nolde eine Sonderstellung ein. Erst 1900 begann sich der damals 33jährige ganz der Malerei zu widmen und entwickelte in den nächsten Jahren seinen unverwechselbaren bildnerischen Ausdruck. Neben der bisweilen grotesk deformierten Darstellungsweise ist es vor allem die Farbe, die seinem Werk einen singulären Klang gibt. Bei der Farbfindung spielte für Nolde das Aquarell, das im Mittelpunkt der Heilbronner Ausstellung steht, die wichtigste Rolle, besitzen doch gerade die transparenten Farben auf weißem Grund eine enorme Leuchtkraft und Farbintensität. Als Noldes Kunst 1937 als „entartet“ diffamiert und der Maler mit Berufsverbot belegt wurde, schuf er in der Abgeschiedenheit seiner Seebüller Werft zwischen 1938 und 1945 rund 1300 kleinformatige Aquarelle, seine so genannten „ungemalten Bilder“, von denen er bis zu seinem Tod etwa 50 Stück in Öl übertrug.

 

Die Ausstellung ist retrospektiv angelegt und spannt einen Bogen von bislang kaum gezeigten Arbeiten der Schweizer Jahre bis hin zu den späten 1940er Jahren. Es fehlen weder die Meisterwerke mit Darstellungen des Meeres und der norddeutschen Küstenlandschaft, noch Beispiele für die „Ungemalten Bilder“. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der Nolde Stiftung Seebüll eigens für die Kunsthalle Vogelmann in Heilbronn zusammengestellt.

 

Johanniskirche in Schwaigern

St. Johannes in Schwaigern - Innenraum nach Osten: Raphael Lutz, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1074070IGERN

Auf dem Rückweg möchten wir unsere Fahrt in Schwaigern unterbrechen. Die dortige evangelische Johanniskirche, in ihrer heutigen Form ein Bau des 16.Jahrhunderts mit einer noch weitgehend gotischen Erscheinung, hat fünf ihrer ehemals sieben mittelalterlichen Altäre bewahrt. Besondere Beachtung verdient der 1510 entstandene Barbara-Altar, das erste nachgewiesene Werk des Malers Jörg Ratgeb, dessen monumentales Hauptwerk, der Herrenberger Altar, heute in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen ist.

Samstag, 26.5.2018, ca. 8.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt: Bahnhof Karlsruhe-Durlach, 8:25 Uhr

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Gebühr: 52 Euro ohne Fahrkarte. In der Kunsthalle Vogelmann gilt der Museumspass.

 

Wir fahren mit der Linie S4 nach Heilbronn. KVV-Netzkarten-Inhaber brauchen ab Eppingen eine Anschlusskarte. Für diejenigen, die keine Bahncard haben, ist die Beteiligung an der Gruppenkarte günstiger als der Kauf einer Anschlusskarte.

Wegen einer Baustelle ist zwischen Schwaigern und Heilbronn ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Barbara-Altar von Jörg Ratgeb, 1510 - Von Peter Schmelzle - Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5974586

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