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Hölle und Paradies 

Der deutsche Expressionismus um 1918 Städtisches Museum Engen

Mit der Ausstellung Hölle und Paradies zeigt das Städtische Museum in Engen ein Jahrzehnt deutscher Kunstgeschichte zwischen 1915 und 1925, das von Katastrophen und fundamentalen Umwälzungen geprägt war.

Curt Lahs, Heiliger Sebastian, 1918 Foto: Bernhard Strauss

Die Ausstellung beginnt mit den Kriegszyklen von Otto Dix und Ludwig Meidner; beide setzten sich jeweils auf seine Weise mit den Grauen des Krieges auseinander. Mit dem Ende des Krieges kommt die Zeit der Hoffnung auf bessere Zeiten, aber auch der Zerrissenheit zwischen Revolution und Reaktion, Ängsten und Verzweiflung. Conrad Felixmüler, Otto Krauskopf und Georg Tappert suchen nach stilistisch adäquaten Ausdrucksformen zwischen Kubismus, Expressionismus und Futurismus. Zahlreiche Künstlervereinigungen entstehen, die „Novembergruppe“ in Berlin, die Sezession Gruppe 1919“ in Dresden, das „Junge Rheinland“ in Düsseldorf. Die Weg aus der Hölle des Krieges in das Paradies einer friedlichen Zukunft sind vielfältig und machen mit dem fortschreitenden Jahrzehnt der neuen Nüchternheit der Neuen Sachlichkeit Platz.

In den Räumen des ehemaligen Klosters St. Wolfgang in Engen, die heute dem Museum Engen dienen, zeichnen mehr als 100 Kunstwerke von 30 Künstlern den Weg dieser Entwicklung nach.

 

Ansicht Engen Von Prekario - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2226622

Am Nachmittag möchten wir Ihnen eine Führung durch das Städtchen Engen anbieten. 

 

Samstag, 14.4.2020, 9-19 Uhr

Treffpunkt Karlsruhe Hbf, Nahnhofshalle / Ecke Buchhandlung

Leitung: Dr Elisabeth Spitzbart

Gebühr: voraussichtlich 55 € für Fahrkarte, Eintritt, Führungen und Reiseleitung


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