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Ausstellungstag Stuttgart

Der „Meister von Messkirch“ in der Staatsgalerie

Meister von Meßkirch, Die Anbetung der Heiligen Drei Könige, Detail aus der Mitteltafel des ehemaligen Hochaltarretabels von St. Martin in Meßkirch, um 1535/40, Nadelholz, 165,7 x 92,8 cm, Meßkirch, Pfarrkirche, © Erzbischöfliches Ordinariat Freiburg i

Immer wieder trifft man auf Namen von Malern, die eher unbekannt sind, und doch zu den bedeutenden ihres Fachs zählen. Das trifft auch auch den Meister von Messkirch zu, der in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gewirkt hat und erst jetzt - 400 Jahre später - seine erste umfassende monographische Ausstellung erhält. Dabei ist sein Rang als herausragender Kolorist seit langem unbestritten.

Es gibt mehrere Gründe für dieses ‚Vergessen‘. Sein Notname weist schon darauf hin, dass er als Person nicht richtig zu fassen ist und seine Herkunft rätselhaft bleibt. Er arbeitete im Auftrag des seit langem ausgestorbenen Adelshauses von Zimmern, eine Adelsfamilie, die in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts die Erhebung in den Grafenstand erlebte und in Messkirch eine Renaissance-Residenz etablierte. Obwohl sich in Württemberg die Reformation fast flächendeckend durchgesetzt hatte, war Graf Gottfried Werner von Zimmern und seine Familie beim alten Glauben geblieben. Ihrer katholischen Gesinnung wollte sie mit dem Neubau der Stiftskirche St. Martin in Meßkirch und deren Ausstattung bildhaften Ausdruck verleihen. Zwischen 1535 und 1540 entstanden bis zu 12 Altäre für diese Kirche, ein farbgewaltiges Werk gegen die Reformation.

Und gerade das macht dem Meister von Messkirch in diesem zu Ende gehenden Reformationsjahr so bedeutend: Die Ausstellung konfrontiert seine Werke mit zeitgleich entstandenen Werken protestantischer Künstler; in dieser Gegenüberstellung werden die Umbrüche der Zeit greifbar.

 

 

Denn die Zeiten ändern sich – die 60er Jahre im Baden-Württemberg

In der Ausstellung „Denn die Zeiten ändern sich“ wirft das Haus der Geschichte einen Blick in die 1960er Jahre in Baden-Württemberg, ein Jahrzehnt des Aufbruchs, der Veränderungen und der gegensätzlichen Lebensentwürfe. Der Vietnamkrieg, die Tötung von Benno Ohnesorg und das Attentat auf Rudi Dutschke trieben in den Uni-Städten die Studenten auf die Straße. Überall stritten Jung und Alt, Rechts und Links, Obrigkeit und Alternative oft bis zur Eskalation um Politik und Geschichte, Musik und Mode, Benehmen und Lebenswandel.

 

Samstag, 20.01.2018, 9 - 19 Uhr

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Bahnhofshalle/Ecke Buchhandlung

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Führung Staatsgalerie: Monika Will M.A.
Gebühr: 65 € für Zugfahrt, Eintritte, Führungen und Reiseleitung

mit Museumspass 12,50 € weniger


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