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Unwirklichkeiten

Das Imaginäre in der Kunst von Caspar David Friedrich bis Picasso

Kurpfälzisches Museum Heildelberg

Carl Rottmann (1797–1850) Aegina mit dem Apollotempel, um 1848, Öl auf Leinwand - Kurpfälzisches Museum Heidelberg (Inv. Nr. G 611) © Kurpfälzisches Museum Heidelberg, Foto: K. Gattner

Das Kurpfälzische Museum Heidelberg überrascht in diesem Herbst mit einer wunderbaren Ausstellung: Unter dem Titel "Unwirklichkeiten" untersucht sie die Entwicklung des Imaginären in der modernen Kunst und seine Wurzeln in der Romantik.

 

"Ein Neues habe ich gefunden: Die wahre Kunst ist Unwirklichkeit üben. Das Höchste!" So notierte Lovis Corinth (1858–1925) am Ende seines Lebens in sein Tagebuch. Damit stellt der Maler ein künstlerisches Prinzip in Frage, das Jahrhunderte lang gegolten hatte, nämlich dass die lebensnahe Wiedergabe der sichtbaren Wirklichkeit das höchste Ziel der Kunst sei.

Um 1900 vollzogen die Künstler der Avantgarde einen radikalen Bruch und schufen „Unwirklichkeiten“: Farbe und Form verselbständigten sich und gewannen zugleich Symbolcharakter. Nicht mehr die äußere Wirklichkeit, sondern das Innenleben, das Empfinden des Künstlers steht nun im Mittelpunkt.

Die Ausstellung zeigt, dass die Wurzeln dieser neuen imaginativen Kunst bereits in der Romantik liegen. Die Schau spannt den Bogen von der Zeit um 1800 bis zur klassischen Moderne im frühen 20. Jahrhundert und öffnet in der Gegenüberstellung romantischer und moderner Werke die Augen für bisher so nicht gesehene Zusammenhänge.

 

Am Nachmittag besuchen wir die Sammlung Prinzhorn. Der Arzt und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn (1886-1933) trug in den Jahren nach dem Ersten Weltkriegs eine einzigartige Sammlung von Werken zusammen, die von Menschen in psychiatrischen Anstalten geschaffen wurden. Hier begegnen wir dem Thema "Unwirklichkeiten" unter ganz anderen Voraussetzungen. 

Samstag, 19.01. 2019, 9.15 - 18 Uhr

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Bahnhofshalle / Ecke Buchhandlung
Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Gebühr: 64 € für Bahnfahrt, Eintritt, Führung und Reiseleitung,

mit Museumspass 4,50 € weniger.

August Natterer: Weltachse mit Haase, um 1911/1917, Sammlung Prinzhorn, Universität Heidelberg, Inv. 174 https://commons.wikimedia.org/wiki/File:August_Natterer_Weltachse_mit_Haase.jpg

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