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Diese Woche aktuell

Ausstellungstag Frankfurt

Glanz und Elend der Weimarer Republik

Christian Schad, Halbakt, 1929, Öl auf Leinwand, 55,5 x 53,5 cm, Von der Heydt-Museum Wuppertal, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal

Erst mit dem Ende des Erstes Weltkrieges und der Abschaffung der Monarchie geht für viele Historiker das 19. Jahrhundert zu Ende. Der Start ins 20. Jahrhundert mit der Weimarer Republik war eine Zeit des Umbruchs, der politischen Unruhen, der Instabilität. Trotz aller negativen gesellschaftspolitischen Entwicklungen war die Kunst geprägt von Revolutionen und Neuanfang; es entstand die bis heute prägende Moderne, eine Epoche, in der viele wegweisende Ideen entwickelt wurden.

Dieser spannenden Zeit widmet die Kunsthalle Schirn in Frankfurt die Ausstellung Glanz und Elend der Weimarer Republik. Von Otto Dix bis Jeanne Mammen.

Die Ausstellung konzentriert sich nicht auf Berlin, sondern blickt auch in Städte wie Dresden, Leipzig, München, Rostock oder auch Karlsruhe. Und neben den für diese Zeit bekannten Künstlern wie Otto Dix, Max Beckmann, Conrad Felixmüller oder Georges Grosz setzt die Schirn ihre Tradition fort und lenkt ihren Blick auch auf die bisher unbekannteren Frauen dieser Zeit wie Jeanne Mammen oder die Karlsruherin Hanna Nagel. Eine unbedingt sehenswerte Ausstellung!!

Peter Paul Rubens                                      Die Kraft der Verwandlung

Peter Paul Rubens, Ecce Homo, um 1612, © The State Hermitage Museum, St. Petersburg 2017

Auf der anderen Seite des Mains wartet das nächste Großereignis: Das Städel-Museum präsentiert die Ausstellung Rubens. Kraft der Verwandlung, die vom Kunsthistorischen Museum Wien nach Frankfurt übernommen wurde.

Peter Paul Rubens gehört zu den bekanntesten Malern der Kunstgeschichte - wie kaum ein zweiter prägte er die europäische Barockmalerei. Wie alle Künstler steht auch er in einem reichen Netz aus Vorläufern und Vorbildern. Seine Inspirationsquellen sind weit gestreut: er orientierte sich an antiken und zeitgenössische Skulpturen, an Gemälden von Tizian oder Tintoretto oder an Graphiken von Hendrik Goltzius. Im Umgang mit diesen Inspirationsquellen zeigt sich zugleich die Größe eines Künstlers: Durch den Rückgriff auf bekannte Werke bewies er einerseits seine große Bildung, in der Transformation des Vorgefundenen zu etwas Eigenem manifestiert sich seine künstlerische Kreativität. Die zum Teil überraschenden Bezüge im Werk von Rubens, die sich dem Betrachter bisweilen erst auf den zweite Blick eröffnen, möchte die Ausstellung sichtbar machen. Sie zeigt, wie tief Rubens in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein fünfzigjähriges Schaffen prägte.

 

Samstag, 10. Februar 2018, 8.30 - 19 Uhr

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Busbahnhof
Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart
Gebühr: 85 € für Busfahrt, Führungen, Eintritte und Reiseleitung

 

Der Städel hat im Augenblick noch kein Video zur Ausstellung, die am 8.2.2018 eröffnet wird, bereit gestellt. Die Ausstellung kommt aus Wien und wird in Frankfurt durch einige Bilder aus dem Städel bereichert. Der Film  des Kunsthistorischen Museums in Wien gibt daher schon einen sehr guten Einblick in das Kommende.


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