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Diese Woche aktuell

Bildhauerinnen

Kunsthalle Vogelmann in Heilbronn

Emy Roeder, Stute und Fohlen II, 1919 © Foto- Galerie Bassenge, Berlin

Seit 100 Jahren dürfen Frauen an Kunstakademien studieren und können seit dem die gleiche Ausbildung beanspruchen  wie ihre männlichen Kollegen. Besonders steinig war der Weg für Bildhauerinnen, galt es doch in diesem Metier oft Tonnen schweres Material wie Marmor mit Hammer und Stechbeitel zu bearbeiten. Daher galt diese Kunstrichtung lange als die „unweiblichste aller Künste“.

 

Den Pionierinnen der Bildhauerei und ihren Nachfolgerinnen widmet die Kunsthalle Vogelmann eine Ausstellung, in der nicht weniger als 50 deutsche Künstlerinnen und 100 Arbeiten vorgestellt werden. Den Beginn markiert eine Frau, die längst in den Kanon der Kunstgeschichte eingegangen ist: Käthe Kollwitz. Andere werden gerade erst wiederentdeckt wie Clara Rilke-Westhoff, René Sintenis oder Emy Roeder, der das Landesmuseum Mainz im Frühjahr eine eigene Ausstellung widmen wird. Interessanter Weise waren die Werke dieser Frauen in der Zeit der Weimarer Republik bis 1933 auf dem Kunstmarkt sehr nachgefragt, doch die Nazis setzen ihrer weiteren Entwicklung ein frühes Ende. Trotz ihrer bemerkenswerten Oeuvres wurden sie von der kunsthistorischen Forschung der Nachkriegs lange übersehen. Die Kunsthalle Vogelmann in Kooperation mit dem Gerhard-Marcks-Haus und den Museen Böttcherstraße in Bremen möchte einen Beitrag dazu leisten, diese Lücke zu schließen und den Bildhauerinnen den Platz einräumen, der ihnen auf Grund ihrer Werke gebührt.

 

Das Kernerhaus mit dem hölzernen Schweizerhaus vom Geisterturm aus gesehen - Von Thomoesch in der Wikipedia auf Deutsch, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27965814

Zunächst fahren wir mit der S-Bahn durch Heilbronn durch bis Weins-berg zum Besuch des Justinus-Kerner-Hauses. Justinus Kerner war Arzt und übte diesen Beruf seit in 1819 Weinsberg aus. Doch sein Herz schlug auch für die Dichtkunst. Schon während des Medizinstudiums in Tübingen war er mit Ludwig Uhland, Karl Mayer, Gustav Schwab und Heinrich Adolf Köstlin befreundet, woraus sich später der Kern der Schwäbischen Dichterschule entwickeln sollte, zu deren namhaftesten Vertretern Kerner gehörte. In seinem Wohnhaus empfing er zahlreiche herausragende Persönlichkeiten seiner Zeit. Es wurde zu einer Pilgerstätte der schwäbischen Romantik.

1907 wurde das Haus vom Justinus-Kerner-Verein aus dem Nachlass des Sohnes Theobald gekauft und 1908 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Erdgeschoss beherbergt es eine Dokumentation über Kerners Leben, im Obergeschoss befinden sich die original ausge-statteten Wohnräume der Familie Kerner, die die Wohnatmosphäre des 19. Jahrhunderts widerspiegeln.

 

Samstag, 2.März 2019, 8- 18.30 Uhr 

Treffpunkt 1: KA Hbf, 8.21 Uhr mit S4

Treffpunkt: 2: Bahnhof Durlach, Abfahrt 8.39 Uhr, Gleis 11

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Gebühr: 62 € für Fahrtkarte, Eintritte, Führungen und Reiseleitung. Inhaber vom MuseumsPass zahlen 5 €, Inhaber der swr-Kulturkarte 2 € weniger.


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