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Kunsterlebnis Heilbronn

Mathilde Vollmoeller-Purrmann, Quirinalsplatz, Rom, um 1924-27, Purrmann-Haus Speyer, Bild: Kunsthalle Vogelmann

Unter dem Titel „Halb Frau, halb Malerin“ stellt die Kunsthalle Vogelmann in Heilbronn das Werk von zwei Malerinnen aus, die es Anfang des 20. Jahrhunderts entgegen aller gesellschaftlicher Konventionen geschafft haben, ihren Lebensweg als Malerin zu gehen: Käthe Schaller-Härlin und Mathilde Vollmoeller-Purrmann.

 

Ihre Lebenswege kreuzten sich erstmals in Paris, wo sie Unterricht bei Henri Matisse erhielten. 1914 waren ihre Werke gemeinsam in einer Ausstellung im Stuttgarter Kunsthaus Schaller zu sehen. Beide Frauen wählten Ehepartner, die sie in ihrem Ambitionen unterstützten: Käthe Härlin heiratete den Kunsthistoriker und Galeristen Otto Schaller, Mathilde Vollmoeller führte mit dem Maler Hans Purrmann eine Künstlerehe.

 

Wir verbinden den Ausflug zur Kunst dieses Mal mit einem Besuch im Museum Deutschhof und werden uns dort mit zwei Themen befassen: der Schwäbischen Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts mit Werken Heinrich Friedrich Füger oder Gustav Schönleber (der zur Zeit auch in Bietigheim-Bissingen ausgestellt wird) und dem Käthchen von Heilbronn. Eine besondere Rarität der Sammlung stellt das aus Familienbesitz stammende „Käthchenzimmer“ dar, das erstmals Einblicke in das persönliche Umfeld des angeblichen „Urkäthchens“, der Elisabeth (Lisette) Klett, geb. Kornacher ermöglicht.

Käte Schaller-Härlin, Porträt Oskar Pfennig, 1925, Stadtarchiv Stuttgart, Foto: Volker Naumann

Termin: Samstag, 29.9.18

Treffpunkt 1: Karlsruhe Hbf, Abfahrt 8.21 Uhr ab Bahnhofsvorplatz

Treffpunkt 2: Bahnhof Durlach, Abfahrt 8.39 Uhr ab Gleis 11

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Gebühr: 62 Euro inkl. Fahrkarte, Eintritte, Führungen, Reiseleitung. Mit Museumspass 7 Euro weniger.

Waghäusel

Bauen auf "eremitisch" – Eremitage in Waghäusel

Eremitage Wagäusel © Stadtarchiv Waghäusel

Mit der Eremitage des Damian Hugo Philipp von Schönborn, 1719 - 1743 Fürstbischof von Speyer, besitzt Waghäusel ein hochkarätiges Baudenkmal. Abseits weltlicher Geschäftigkeit und in unmittelbarer Nähe zur hiesigen Wallfahrtskirche ließ sich Schönborn seine "Einsiedeley" errichten. Mit Johann Michael Rohrer und Bathasar Neumann beauftragte er bedeutende Architekten seiner Zeit. 

 

Die Eremitage gehört zu den kulturellen Geheimtipps in der Region. Jahrzehntelang war sie einbezogen in den Komplex der Zuckerfabrik Waghäusel und damit für den Besucher nicht zugänglich. Erst mit der Schließung der Fabrik konnte das Schlösschen aus seinem Dornröschenschlaf erwachen; es wurde zunächst außen, dann auch im Innern aufwändig instand gesetzt. Seit 2014 sind die Bauarbeiten beendet. Im August 2016 wurde zusätzlich ein kleiner Barockgarten nach historischen Plänen neu angelegt. 

 

Samstag, 29.9., 14.15 Uhr

Treffpunkt: Waghäusel, Eremitage, Haupteingang

Leitung: Hildegard Schmid M.A.

Gebühr: 16 €, erm. 10 € (Schüler, Studenten)
Anreisevorschlag: Karlsruhe Hbf 13.25 Uhr, Gleis 4 (RB 38844)


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