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Bodenseefahrt 2020

Der Höhepunkt unserer Bodenseefahrt 2020 ist eine Aufführung der Oper Rigoletto auf der Seebühne in Bregenz am Freitag, dem 31.7.2020. Wir ergänzen dieses Event mit kunsthistorischen Streifzügen in Vorarlberg und dem schweizerischen Thurgau. 

Fotoprobe "Rigoletto" 2019 © Bregenzer Festspiele / Anja Köhler

Donnerstag, 30.7.2020: Bregenz

Wir beginnen unseren Aufenthalt in Bregenz mit einem Blick hinter die Kulissen der Seebühne. In einer knapp einstündigen Führung erfahren wir Interessantes zu den Festspielen und ihrer Geschichte und entdecken das Innere des Theaterbetriebs.

Anschließend starten wir zu einer Stadtführung durch Bregenz. Wir beginnen in der Unterstadt am Seeufer, wo wir das preisgekrönte Kunsthaus von Peter Zumtor und neu gestalteten Kornmarktplatz sehen. Von hier aus geht es in die mittelalterliche Oberstadt, die einen ganz anderen Charakter hat als das eher urbane Viertel am See. Mit ihren idyllischen Winkeln und Fachwerkhäusern thront sie auf einem Hügel über der Stadt und wird vom Martinsturm mit seiner mächtigen Zwiebelhaube bewacht. Fresken in der mittelalterlichen Kapelle St. Martin erzählen die berührende Geschichte einer bärtigen Jungfrau.

Anschließend Weiterfahrt in unser Hotel nach Dorbirn.

Rohrschach, Würth © Würth

Freitag, 31.7.2020: Rohrschach / Ch und Dornbirn

Heute überqueren wir zunächst die Grenze zur Schweiz und besuchen in Rohrschach die Ausstellung der Sammlung Würth: "Von Kopf bis Fuß. Menschenbilder aus der Sammlung Würth".

Seit jeher vermochten Darstellungen vom Menschen mehr als nur dessen Körperlichkeit abzubilden. Sie waren auch immer Ausdruck der sich im Laufe der Zeit wandelnden Vorstellungen über das Menschsein an sich. War in früheren Jahrhunderten insbesondere das Porträt bestimmt, das jeweilige Menschenbild zu reflektieren, so wenden sich die Künste heute verstärkt dem menschlichen Körper in seiner Gesamtheit zu. Das schlägt sich auch im Titel der Ausstellung „Von Kopf bis Fuß“ nieder. Anhand ausgewählter Beispiele der eigenen Sammlung aus den vergangenen 130 Jahre kommt es zu einem spannenden Diskurs über Wandel und Konstanten des aktuellen Menschenbildes.

Dornbirn Marktplatz Von böhringer friedrich - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2180212

Am Nachmittag unternehmen wir eine Führung durch Dornbirn. Historische Bauten und zeitgenössische Architektur prägen das Straßenbild der Stadt. Ein kulturgeschichtlicher Spaziergang durch das Zentrum lädt ein zu einer Zeitreise zwischen traditioneller und  moderner Architektur. Wir sehen die Stadtpfarrkirche mit ihrem freistehenden 'Campanile', den Pfarrhof im Neorenaissance-Stil, das Luger-Haus im altdeutschen Stil, das Feurstein-Haus mit Dekormalerei oder ein Gebäude mit Jugendstilfassade. Alle miteinander bilden sie die Kulisse des Marktplatzes. Wahrzeichen der Stadt ist das „Rote Haus“, ein typisches „Rheintalhaus“, ein  schönes Beispiel für die hier früher vorherrschende dörfliche Holzbauweise.

 

Der restliche Nachmittag ist zur freien Verfügung.

 

Vorschläge für die Freuzeitgestaltung:

  • Entspannung vor dem Opernbesuch.
  • Wanderung auf den Karren (976m), den Hausberg von Dornbirn. Oben angekommen wird man mit einem Rundumblick auf die Region Bodensee und Vorarlberg belohnt.
  • Wer nicht wandern möchte, fährt mit der Bergbahn hinauf. (Bei größerem Interesse werden wir gerne eine gemeinsame Bergfahrt organisieren).
  • Wanderung durch die Rappenlochschlucht.

  • Besuch des Museums Inatura Dornbirn.

Nach dem Abendessen Transfer zur Seebühne zur Aufführung der Oper Rigoletto, Beginn 21.15 Uhr. 

 

Dompfarrkirche St. Nikolaus, Innen (rufre@lenz-nenning.at) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35454926

Samstag, 1.8.2020: Feldkirch, Rankweil, Hohenems

Feldkirch ist nach Bregenz die größte Stadt in Vorarlberg. Ihre schon im späten Mittelalter wie in der Neuzeit florierende Wirtschaft ließ die Stadt zu einer kulturellen Hochburg werden, in der Kunst und Literatur, Humanismus, Wissenschaft und Musik im erstaunlichen Ausmaß im Leben der Stadt verankert waren und sind. Feldkirch wurde im 16. Jahrhundert einem Zentrum humanistischer Gelehrsamkeit. Der Maler Wolf Huber (Donauschule)  schuf den Annenaltar (1515) im Dom St. Nikolaus, in jüngerer Zeit waren zahlreiche Literaten zwischen Hermann Hesse, Thomas Mann, Arthur Conan Doyle, James Joyce und andere auf vielfältige Weise der Stadt verbunden.

Auf dem Rückweg nach Dornbirn besuchen wir die Kirchenburg "Unsere Liebe Frau Mariä Heimsuchung" in Rankweil und den Palast Hohenems. 

Sammlung Oskar Reinhart Winterthur, Große Galerie - Von Maria Larsson - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50597477

Sonntag, 2.8.2020: Winterthur und Ittingen

Mit der Sammlung „Am Römerholz“ hat der Kunstsammler und Mäzen Oskar Reinhart (1885-1965) in seinem Wohnhaus eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen des 20. Jahrhunderts hinter-lassen. Herausragende Gemälde des französischen Impressionismus und seiner Vorläufer führen hier einen anregenden Dialog mit Meisterwerken der älteren Kunst. Der Bogen spannt sich von Lucas Cranach d.Ä. bis zu Cézanne, van Gogh und dem frühen Picasso und weiteren Spitzenwerken von Delacroix, Courbet, Corot, Daumier oder Renoir.

 

Kartause Ittingen Von own work - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19486882

Das ehemalige Kartäuserkloster Ittingen ist ein Ort mit über 850 Jahren Geschichte. Vom Leben der Kartäusemönche, die wie Eremiten in einem kleinen Haus mit Garten, aber doch eingebunden in eine klösterliche Gemeinschaft lebten, erzählen bis heute noch drei Eremitenzellen, die Klosterkirche und der Kreuzgang. Heute ist das Anwesen umgenutzt und birgt u.a. das Kunstmuseum Thurgau für zeitgenössische Kunst und andere Einrichtungen.

Donnerstag, 30. Juli bis Sonntag, 2. August 2020

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, 8.00 Uhr
Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Gebühr: 625 für 3 Ü/HP im Hotel Krone****  Dornbirn, Busfahrt, alle Eintritte und Führungen, Reiseleitung, Insolvenz-Sicherungsschein, EZ-Zuschlag: 75 €

Karte für Rigoletto (fakultativ): 77 €

 

 


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