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Bodenseefahrt 2022

Bregenzer Festspiele, Seebühne mit Publikum_anjakoehler

Auch 2022 möchten wir Ihnen eine Reise an den Bodensee anbieten aus Anlass der Bregenzer Festspiele. Wir haben wieder das Hotel Krone in Dornbirn als unseren Standort gewählt. Die Seebühne zeigt im kommenden Jahr Madame Butterfly. Wir möchten Ihnen ein erneuertes Rahmenprogramm anbieten, so dass auch für "Wiederholer" viel Neues dabei ist.

Leider sind im Augenblick einige Komponenten der Fahrt noch nicht buchbar. Viele Partner halten sich wegen der unklaren Situation unter Corona noch etwas bedeckt. An dem hier vorgestellten Programm könnten daher noch Änderungen notwendig werden.

© Bregenzer Festspiele / moodley

Mit unseren kunsthistorischen Streifzügen entdecken wir weitere Ziele in Vorarlberg und in der Schweiz.

Donnerstag, 28.7.2022

Nach unserer Ankunft und - wenn zeitlich möglich - einer Kaffee-pause am See - beginnen wir mit einer Backstage-Führung zur Seebühne.

Den weiteren Verlauf des Nachmittags nutzen wir für eine Fahrt auf den Pfänder, den Hausberg von Bregenz. Von hier aus zeigt sich der Bodensee von seiner schönsten Seite.

Anschließend Weiterfahrt nach Dornbirn und Einchecken im Hotel Krone.

St. Gallen, Klosterkirche © ArtRegioTours

Freitag, 29.7.2022 - Ausflug nach St. Gallen

Wer den Namen St. Gallen hört und in der Geschichte des Klosterbaus  etwas bewandert ist, dem fällt schnell der "Klosterplan St. Gallen" ein, eine der berühmesten und ältesten Architektur-zeichnungen in der Geschichte der Kunst aus dem frühen 9. Jahrhundert, dem in der Stadt eine Dokumentation gewidmet ist. Das heutige Kloster ist wesentlich jünger und entstand zwischen dem hohen Mittelalter und dem Barock. Besonders sehenswert: die Stiftsbibliothek.

Doch auch die Stadt St. Gallen ist von Interesse: vielgeschossige Bürgerhäuser mit zum Teil sehr reich und phantasievoll gestalteten Erkern erzählen von einer wohlhabenden Bevölkerung.

 

Im Laufe des nachmittags kehren wir zurück nach Dornbirn, anschlie-ßend Freizeit bis zu einem frühen Abendessen um 17.30 Uhr.

19.45 Uhr Transfer zur Seebühne,

21.15 Uhr Beginn der Opernaussführung

Palast Hohenems

Samstag, 30.7.2022

Heute erkunden wir den Ort und den Palast Hohenems. Durch eine geschickte Verhandlungs- und Heiratspolitik gelang es den Grafen von Hohenems vom späten Mittelalter bis zur Neuzeit, zu einem der führenden Herrschergeschlechter der Region aufzusteigen, die sogar mit den Medici in Florenz verschwägert waren. Das sollte sich auch im Neubau ihres Residenzschlosses niederschlagen, der sich an der Formensprache der italienischen Renaissance orientierte.

Im Schutz und Schatten des Palastes entwickelte sich auch der Ort Hohenems zur einer florierenden Gemeinde, die nicht zuletzt eine reiche jüdische Geschichte aufweist.

 

Für die Mittagspause bietet sich ein Besuch im Schlosscafé Fenkart an, überregional berühmt für seine Kuchen und Schokola-denprodukte, das aber auch herzhafte Kleinigkeiten bereit hält.

 

Hohenems ist darüber hinaus reich an Mussen, nicht weniger als 10 Häuser gibt es in der kleinen Stadt. Im Jüdischen Museum kan  man die Informationen aus der Stadtführung vertiefen.

Hohenems ist zudem eine bedeutende Musikstadt, in der seit vielen Jahren mit der Schubertiade ein weltweit bedeutendes  Kammermusik-Festivals stattfindet. An keinem anderen Ort ist so viel über Franz Schubert zu erfahren wie in den beiden Schubert-Museen in Hohenems. Das Franz-Schubert-Museum und das Schubertiade-Museum bieten in mehr als 20 historischen Räumen einen Überblick über das Leben und die Rezeptionsgeschichte des  Komponisten. Das Nibelungenmuseum erinnert an die Bedeutung der Wiederentdeckung der Handschriften C und A des Nibelungenlieds im Palast Hohenems 1755 und 1779, mit der dessen Erfolgsgeschichte begann und es innerhalb weniger Jahrzehnte zum deutschen Nationalepos wurde.

Der Nachmittag ist zur freien Verfügung, zum Bummeln oder zum Besuch eines Museums nach Wahl.

 

Mit Ausnahme des Jüdisches Museums sind alle anderen Museen nur zur Schubertiade geöffnet. Sollte Interesse am Besuch des Schubert-Musuems bestehen, können für  Gruppen Sonderöffnungs-zeiten vereinbart werden. Wir bitten um Rückmeldung, wenn entsprechendes Interesse besteht. (Zuschlag: 7 €)

 

Der Rückweg kann uns über den jüdischen Friedhof Hohenems führen, der allerdings wegen des Schabatt nicht zugänglich sein wird und über den Islamischen Friedhof Hohenems, dem zweiten Islamischen Friedhof in Österreich nach Wien. Er wurde mit dem bedeutendsten internationalen Architekturpreise, dem Aga Khan Award, ausgezeichnet.

Angelika Kaufmann: Selbstbildnis am Scheideweg zwischen Musik und Malerei, 1794 Von Angelika Kauffmann - http://www.nationaltrustcollections.org.uk/object/960079, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11241227

Sonntag, 31.7.2022 - Angelika Kaufmann in Schwarzenberg

Angelika Kaufmann gehört zu den wenige Frauen in der Geschichte der Kunst, denen es vergönnt war, eine Karriere als vielbeachtete und wertgeschätzte Malerin zu leben. Als einziges Kind des Porträt- und Freskenmalers Joseph Johann Kauffmann 1741 geboren, erhielt sie vom Vater von früher Kindheit an Unterricht und konnte ihn schon früh in seiner Arbeit unterstützen. Schon bald trat sie aus seinem Schatten heraus und etablierte sich zu einer gefragten (Porträt)Malerin, zuerst in London, später in Rom, wo sie mit Goethe und Winckelmann befreundet war. Auch auf dem Gebiet der Historienmalerei, der damals bedeutendsten Bildgattung, konnte sie Erfolge feiern.

In ihrer Jugend war sie gleichermaßen als Malerin wie als Sängerin gefragt, doch fiel die Entscheidung schließlich zu Gunsten der Malerei, wie sie es 1794 in obigen Gemälde festgehalten hat.

 

Am Geburtsort des Vaters, dem vorarlbergischen Schwarzenberg, wo Vater und Tochter nach dem Tod der Mutter einige Jahre lebten, erinnert heute eine Museum an die berühmte Malerei. Hier werden im Sommer wechselnde Ausstellungen gezeigt, die verschiedene Facetten ihres Werks beleuchten. Eine andere Abteilung des Hauses beleuchtet das bäuerliche leben in der dörflichen Gemeinde des 19. Jahrhunderts.

Lindau, vom Pfänder aus gesehen - Von Memorino - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8753807

Der letzte Programmpunkt der Reise soll uns nach Lindau führen, wo im Museum am Inselbahnhof jedes Jahr eine vielbeachtete Ausstellung gezeigt wird.  Im Jahre 2022 zeigte die Schau Mythos Natur - von Monet bis Warhol wie Künstler vom Impressionismus bis in die Moderne die überbordende Formen- und Farbenvielfalt der Natur in ihre jeweils eigene Bildsprache übersetzten.

Donnerstag, 28. Juli bis Sonntag, 31. Juli 2022

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, 8.00 Uhr
Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

699 € für 3 Ü/HP im Hotel Krone****  Dornbirn, Busfahrt, alle Eintritte und Führungen, Reiseleitung, Insolvenz-Sicherungsschein, EZ-Zuschlag: 82 €

Karte für Madame Butterfly (fakultativ): 80 €


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