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Gartenvariationen im Taubertal

Kloster Bronnbach: Die Prälatur - Von Reicholzheim - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21005614

Diese zweitägige Tour durch Tauberfranken führt uns zunächst nach  Wertheim auf die Spuren des Landschaftsmalerei Otto Modersohn; anschließend besuchen wir die Gärten eines Zisterzinerklosters, den Barockgarten einer Burg und den Garten eines  Renaissanceschlosses.

Otto Modersohn-Kabinett im Grafschaftsmuseum Wertheim_ Fotografie von Kurt Bauer bei wikimedia commons https://dewiki.de/b/146dc5

Tag 1: 15.07.2021

Wir beginnen mit dem Besuch des Grafschafts-Museums Wertheim. Das überwiegend stadtgeschichtliche Museum besitzt als kunsthistorische Besonderheit das Otto-Modersohn-Kabinett. Modersohn hatte mit seiner dritten Ehefrau Louise Modersohn-Breling zwischen 1916 und 1927 die Region Franken bereist und sich mehrfach in Wertheim aufgehalten. Bei seinem Aufenthalt 1924 entdeckte er Nessel als neuen Malgrund für sich. In seinem Tagebuch notierte er, dass hier eine wunderschöne Zeit in menschlicher und künstlerischer Hinsicht begann.

Das Otto-Modersohn-Kabinett umfasst insgesamt 14 Bilder des Malers aus der Zeit von 1916 bis 1927 aus der Region Franken. Sie wird ergänzt durch Bilder von Louise Modersohn-Breling sowie befreundeten Wertheimer und Würzburger Künstlern. Seine Werke stammen aus der Zeit seiner künstlerischen Wandlung, in welcher der Einfluss von Cézanne, Renoir und Pascin und anderen Franzosen sowie die Formvereinfachung des deutschen Expressionismus zutage traten.

Anschließend machen wir eine Stadtführung in Wertheim.

Garten des Kloster Bronnbach, (c) ArtRegioTours

Am Nachmittag besuchen wir das ehemalige Zisterzienserkloster Bronnbach, welches mehrere Gärten besitzt. Im Kräutergarten findet sich neben den Pflanzen auch ein besonderes Kunstwerk: ein Sonnenaufgang mit allegorischen Darstellungen aus dem 18. Jahrhundert schmückt als das größte Außenfresko nördlich der Alpen den mächtige Hohlkehle der Orangerie. Auch ein Saalgarten und der barocke Abteigarten mit Skulpturenschmuck, Brunnen und Zier- und Nutzpflanzen erwarten den Besucher des Klosters.

Gamburg mit seiner gleichnamigen Burg aus dem 12. Jahrhundert. Holger Uwe Schmitt - Eigenes Werk CC BY-SA 4.0 https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Gamburg#/media/Datei:Die_Gamburg_vom_Bergfried_aus_gesehen.jpg

Tag 2: 16.07.2021
Am nächsten Morgen besuchern wir die Gamburg mit ihrem Barockgarten, der spätestens im 17. Jahrhundert auf einer Terrasse als Teil der staufischen Burganlage angelegt wurde. Als „Burgpark“ ist er damit in Deutschland so gut wie einzigartig. Er wurde  mit seiner zentralen Lichtachse, botanischen Raritäten und Nymphenbrunnen angelegt und wiederbelebt. Der Statuen geschmückte Burghof vermittelt mit seinen Palmen und exotischen Pflanzen ein mediterranes Flair.

Matthias grünewald: Stuppacher Madonna_ Fokus GmbH Leipzig, via blicklokal.de, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=56132209

Bevor wir unsere letzte Station erreichen, werden wir in Bad Mergent-heim einen Zwischenstopp bei der Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald von 1516 einlegen. Es befindet sich in einer im 19. Jahrhundert dafür erbauten Kapelle an der Pfarrkirche Mariä Krönung in Bad Mergentheim-Stuppach. Die Darstellung zählt neben dem Isenheimer Altar zu Grünewalds Hauptwerken.

Schlossgarten Weikersheim (c) ArtRegioTours

Den krönenden Abschluss bildet der 1708 von einem Grafen Hohenlohe für seine Renaissanceresidenz angelegte Schlossgarten in Weikersheim. Er gilt heute als der einzige original erhaltene barocke Lustgarten und ist in die umgebende Landschaft eingebettet. Hier gibt es viele Sehenswürdigkeiten: die Sandsteinfiguren der berühmten Zwergen-galerie, die Orangerie, das Teehaus mit Grotte, der Alchemie- und Hexengarten sowie die Fuchsienschau oder das „Aurikel-Theater".

Do. 15.07.2021- Fr. 16.07.2021, 7.30 Uhr

246 € für Busfahrt, 1 ÜN / HP im Hotel Badischer Hof *** in Tauberbischofsheim, Eintritte, Führungen, Reiseleitung, Insolvenz-Sicherungsschein, EZ-Zuschlag 30 €, Zuschlag für DZ als EZ 40 €


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