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Drei Tage – drei Ausstellungen: Gurlitt, Manet und Tintoretto

1. Tag: Bestandsaufnahme Gurlitt in Bonn

Max Beckmann (1884–1950), Zandvoort Strandcafé, 1934, www.lostart.de/478550 VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

Die Bundeskunsthalle Bonn zeigt ab dem 3. November 2017 in der Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen“ 250 Arbeiten aus dem Besitz des Münchner Sammlers Cornelius Gurlitt. Der im Mai 2014 verstorbene Sammler hatte die Werke von seinem Vater, dem Nazi-Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, geerbt. Neben der Präsentation der Werke will die Ausstellung auch Schicksale von meist jüdischen Kunstsammlern oder -händlern beleuchten, die durch die Nationalsozialisten enteignet worden waren oder auf der Flucht vor den Nazis ihren Kunstbesitz unter Wert veräußern oder in Deutschland zurücklassen mussten. Diesen Schicksalen werden Täterbiografien gegenüber gestellt, um so den Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten zu thematisieren.

2. Tag: Edouard Manet in Wuppertal

Edouard Manet, Der Fischer, um 1862 © Von der Heydt-Museum Wuppertal

Nicht weniger als das ganze Oeuvre des französischen Malers Edouard Manet (1832-1882) möchte die Ausstellung im Von-der-Heydt-Museum Wuppertal vorführen und dabei neue Aspekte dieses Künstlers aufzeigen. Er gehörte keiner Schule an, war vielmehr ein Einzelgänger und konnte auf Grund seiner Unabhängigkeit einen geschärften Blick auf die französische Gesellschaft um die Mitte des 19. Jahrhunderts werfen. Mit seinen reifen Bildern präsentiert er sich als „peintre de la vie moderne“, wie Emile Zola ihn nannte, als Maler des modernen Lebens. Der Überblick über sein Werk umfasst Bilder seiner spanischen Phase, die bekannten Seestücke sowie seine späten Porträts und Figurenszenen mit ihrer psychologischen Spannung zwischen den Protagonisten; sie scheinen bereits Fragen der modernen Psychoanalyse in Bildform vorwegzunehmen.

 

Wuppertal:

Je nach Wetterlage können eine Fahrt mit der Schwebebahn, ein Besuch des Brill-Viertels, eine der prächtigsten Villensiedlungen Deutschlands aus dem späten 19. Jahrhundert, oder ein Besuch des Skulpturenparks Waldfrieden eingeplant werden. Am Abend besteht die Möglichkeit zum Besuch des Tanztheaters Pina Bausch mit dem Stück „Die sieben Totensünden“.

3. Tag: Tintoretto in Köln

Jacopo Tintoretto, Joseph und Potiphars Weib. Foto: © Museo Nacional del Prado. Madrid

Im Herbst dieses Jahres beginnen die Feiern zum 500. Geburtstag des venezianischen Malers Jacopo Tintoretto. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln startet den internationalen Reigen von hochkarätigen Ausstellungen mit der Schau „Tintoretto – A Star was Born“. Das Haus widmet sich dabei erstmals dem Frühwerk des Meisters, der zu den produktivsten, einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört. Die Ausstellung bietet den Besuchern nicht nur weltberühmte Werke des jungen, malwütigen und einfallsreichen Tintoretto, sondern auch brandneue Forschungsergebnisse.

Schon in seinem Frühwerk zeigt er eine unnachahmliche Erzählkunst, die ihm bei Jean-Paul Sartre den Ehrentitel des „ersten Filmregisseurs“ eintrug. Auf durchaus riskante Weise spiegelt er auch die sozialen und religiösen Spannungen seiner Zeit. So zeugen seine Bilder vom Glanz und Elend einer untergehenden Großmacht.

Di 23. – Do 25. Januar 2018

Treffpunkt: KA Hauptbahnhof, Busbahnhof, 8 Uhr, Striebig-Reisen

Reiseleitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

349 € für Busfahrt, 2 Übernachtungen mit Frühstück

im Hotel Arcade*** Wuppertal, EZ-Zuschlag 55 €

alle Eintritte und Führungen

Karten für das Pina-Bausch-Tanztheater ca. 40 €


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