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Jugendstil in Wien                    

Secessionsgebäude von Josef Maria Olbrich: Der Zeit ihre Kunst und der Kunst die Freiheit. Von Gryffindor - Eigenes Werk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1020209

 

2018 jähren sich die Todestage von vier herausragenden Künstlern des Wiener Jugendstils zum 100. Mal: Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner und Koloman Moser. Aus diesem Anlass erinnert die Stadt Wien mit einer Vielzahl von Ausstellungen an dieses einzigartige Erbe aus der Ära der Wiener Secession. Wir möchten das Wien der vorletzten Jahrhundertwende in einer Fünf-Tages-Fahrt vom 4. bis 8. Juli 2018 mit Ihnen erkunden.

 

 

G. Klimt: Schloss Kammer am Attersee, 1908-09 Ophelia2, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14465460

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Mittwoch, 4. Juli 2018: Anreise über den Attersee

Abfahrt um 6 Uhr vom Karlsruher Busbahnhof. Im Laufe des Vormittags legen wir 45minütige Frühstückspause ein. Eine zweite längere Pause findet am Attersee im Salzkammergut statt, wo Gustav Klimt zwischen 1900 und 1916 etwa  40 seiner 50 Landschaftsgemälde schuf. Hier besteht die Möglichkeit zum Besuch des Klimt-Dokumentationszentrums, des dortigen Restaurants oder zu einem Spaziergang auf dem Klimt-Themenweg. Am späten Nachmittag brechen wir zur Weiterfahrt nach Wien auf. Für diesen Abend empfehlen wir die Wahl der HP im Hotel.

Egon Schiele: Egon Schiele, Selbstbildnis mit Lampionfrüchten | 1912 © Leopold Museum, Wien

Donnerstag, 5. Juli 2018: Gustav Klimt und Egon Schiele

Vormittags besuchen wir das 2001 eröffnete Leopold-Museum mit seiner umfangreichen Schiele- und Klimt-Sammlung. Die Sonderausstellung Egon Schiele. Die Jubiläumsschau zeigt die wichtigsten Themen im Schaffen des Künstlers, die Ausstellung Gustav Klimt vor allem die Genese von Klimts letztem Meisterwerk „Die Braut“. Das Café Leopold bietet sich für die Mittagspause an.

 

1890 erhielt Gustav Klimt den Auftrag für einen umfangreiche Malerei-Zyklus, der den Besuchern des Kunsthistorischen Museums  bedeutende Stilepochen der Kunstgeschichte nahebringen sollte. Dieser großartige Bildzyklus befindet sich oberhalb des Treppenhauses. Im Jubiläumsjahr wird es die in zwölf Metern Höhe angebrachte  "Klimtbrücke" erlauben, diese Bilder aus der Nähe zu betrachten. In der Antikensammlung wird zudem Klimts Gemälde "Nuda Veritas" zu sehen sein.

Da das Kunsthistorische Museum vor allem wegen seiner italienischen und niederländischen Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts internationale Anerkennung genießt, erlauben wir uns, Ihnen auch die Meisterwerke dieser Abteilungen vorzustellen.

Am Michalerplatz 3 steht das sog. Looshaus, ein von Adolf Loos 1909 entworfenes Geschäftshaus, ein zentrales Bauwerk der Wiener Moderne. Es markiert die Abkehr vom Historismus ebenso wie von den Dekoren des Jugendstils – ein Meilenstein der Architekturgeschichte.

 

 

Otto Wagner: Kirche am Steinhof - Von Otberg 20:54, 18. Feb. 2008 (CET) (bearb. User:Welleschik) - http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Kirche_am_Steinhof_2008.JPG, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4029014

Freitag, 6.7.2018: Otto Wagner

Der Tag steht ganz im Zeichen der Jugendstil-Architektur. Wir besuchen vormittags die von 1904-1907 erbaute Kirche am Steinhof von Otto Wagner, die zu den bedeutendsten Bauwerken des Wiener Jugendstils zählt. Die Glasfenster stammen von Koloman Moser, einem weiteren wichtigen Wiener Jugendstil-Künstler. Der Weg zurück ins Zentrum führt vorbei an den Jugendstilhäusern Wagners an der Linken Wienzeile zum Naschmarkt. Der seit 1774 bestehende Markt wurde in der jetzigen Form von Otto Wagner geplant und 1916 eröffnet. In der Mittagspause haben Sie Gelegenheit, über den Markt zu bummeln oder in einem der Restaurants einzukehren.

Vorbei am Gebäude der Sezession von Josef Maria Olbrich erreichen wir das Wien Museum, das zum 100. Todestag des „Weltstadtarchitekten“ Otto Wagner eine umfassende Ausstellung, die erste seit über 50 Jahren, zeigt. Sie setzt Wagners Werk in Beziehung zum Schaffen seiner Wegbegleiter und Gegner und macht die internationale Strahlkraft des Architekten anhand von einzigartigen Objekten – Zeichnungen, Modellen, Möbeln, Gemälden und persönlichen Gegenständen – deutlich.

 

Gustav Klimt: Potrait Adèle Bloch-Bauer I, 1907. Von Gustav Klimt - 1. The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH.2. Neue Galerie New York, Gemeinfrei, https://commons.wik

Samstag, 7.7.2018: Klimt und Schiele

Vormittags besuchen wir das Obere Belvedere mit seiner umfangreichen Sammlung von Meisterwerken Gustav Klimts. Durch die barocke Gartenanlage des Belvedere, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, wandeln wir zum Unteren Belvedere mit der Sonderausstellung Klimt ist nicht das Ende. Als Klimt, Schiele, Wagner und Moser 1918 starben, sprach man vom Ende der Ära Wien. Doch auch danach entfaltete sich in den Ländern der Donaumonarchie ein reges Kunstschaffen, geprägt vom Wunsch nach Neuem. Die Ausstellung im Unteren Belvedere führt Sie durch die Epoche nach Klimt & Co.! In der Orangerie des Belvedere werden in der Ausstellung Sag's durch die Blume! Blumenbilder von Klimt, Schiele und anderen österreichischen Malern gezeigt.

 

Zum Abschluss besuchen wir die 1904-1912 erbaute Postsparkasse Otto Wagners, einem weiteren Schlüsselwerk der europäischen Moderne und der Wiener Jahrhundertwende.

Sonntag, 8.7.2018: Rückfahrt

Rückfahrt von Wien nach Karlsruhe über Passau und Nürnberg

 

Mi 4.7. bis So 8.7.2018

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Busbahnhof, 6 Uhr

Leitung: Dr. Katja Förster und Dr. Elisabeth Spitzbart

Gebühr: 649 € für Busfahrt Karlsruhe-Wien-Karlsruhe und Bustransfer vor Ort, 4 Übernachtungen im DZ / Frühstück im Hotel Falkensteiner am Schottenfeld ****, alle Eintritte und Führungen, Reiseleitung; Einzelzimmer-Zuschlag 120 €, HP 22 € pro Tag für ein 3-Gang-Abendmenü.

 

Gerne organisieren wir für Sie bei entsprechenden  Anmeldungen einen Abend in einem Wiener Heurigen.

 


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