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Kunstwochenende Klassische Moderne in München

In München beschäftigen sich in diesem Herbst gleich zwei Ausstellungen mit Vertretern der Malerei der klassischen Moderne: das Lenbachhaus widmet dem Künstlerpaar Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin eine Ausstellung, die Pinakothek der Moderne zeigt eine Ausstellung zum Werk von Franz Radziwill. Und gleich nebenan lädt die Alte Pinakothek ein zur Begegnung mit dem Werk von Anthon van Dyck.  

Jawlensky und Werefkin im Lenbach-haus 

Marianne von Werefkin Wäscherinnen, 1904, Tempera auf Papier, auf Pappe, 50,5 cm x 64 cm, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Foto: Lenbachhaus

Alexej von Jawlensky (1864-1941) und Marianne von Werefkin (1860-1938) sind in den Kanon der Kunstgeschichte als eines der wegweisenden Künstlerpaare der Avantgarde eingegangen. Mit der von ihnen 1909 initiierten Gründung der Neuen Künstlervereinigung München, aus der zwei Jahre darauf der Blaue Reiter hervorgegangen ist, haben sie nicht nur als Vordenker (Werefkin) und malerischer Impulsgeber (Jawlensky) dieser Vereinigungen Kunstgeschichte geschrieben, sondern auch jeder für sich und zusammen als Paar einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts geleistet.

Bemerkenswert aber ist, dass ihre Bedeutung bislang lediglich innerhalb dieser Vereinigungen beleuchtet oder in Einzelausstellungen gewürdigt wurde, sie aber als private wie künstlerische "Partner", die sie über 25 Jahre (1893-1921) gewesen sind, noch niemals gemeinsam und explizit in einer Ausstellung vorgestellt wurden, eine Lücke, die das Lenbachhaus mit dieser Austellung füllen möchte. 

Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, Andreas Jawlensky und Gabriele Münter in der Sollerstraße in Murnau, um 1909 - Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung, München Foto: Wassily Kandinsky

Franz Radziwill - Zwei Seiten eines Künstlers in der Pinakothek der Moderne

Franz Radziwill (1895 – 1983) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Neuen Sachlichkeit in Deutschland. Das Frühwerk des vorwiegend in dem Nordseebad Dangast bei Varel am Jadebusen tätigen Malers ist ganz expressionistisch geprägt in der Fortsetzung der „Brücke“, den er weiter entwickelt zu einer Form der neuen Sachlichkeit, den Kunsthistoriker heute als „magischen Realismus“ beschreiben, in dem er die norddeutsche Küstenlandschaft beschreibt. Ähnlich wie Emil Nolde wird er in den 1930er Jahren zu einem überzeugten Nationalsozialisten, gilt den Machthabern aber dennoch als ‚entartet‘.

 

Eine doppelseitig bemalte Leinwand Radziwills wird erstmals doppelseitig ausgestellt, um den Bruch vom expressionistischen Frühwerk zum magisch-realistischen Hauptwerk pointiert vor Augen zu führen.

Anlässlich der 2018 erfolgten Neuerwerbung des Landschaftsbildes „Grodenstraße nach Varelerhafen“, 1938, stellt die Sammlung Moderne Kunst Franz Radziwill als einen der bedeutendsten Maler des Magischen Realismus vor.  

Im Anschluss an den Besuch der Radziwill-Ausstellungf führt Sie Frau Dr. Förster durch die ständige Sammlung der Pinakothek der Moderne. Alternativ haben Sie Gelegenheit zum Besuch der Anton van Dyck-Ausstellung in der Alten Pinakotherk oder einem anderen individuellen (Kultur)Programm.  Individuelle Verlängerungen des München-Aufent-haltes auf Anfrage möglich. 

Freitag 8.11. bis Samstag 9.11.2019

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Bahnhofshalle, ca. 8 Uhr

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Führungen Klassische Moderne: Dr. Katja Förster

Reisepreis für Bahnfahrt, Straßenbahntickets, 1 U/Fr im Motel One am Sendlinger Tor, Eintritte Lenbachhaus und Pinakothek der Moderne, Führungen zur Klassischen Moderne, Reiseleitung, Insolvenz-versicherung wird in Kürze ergänzt. 


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