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Munch in Düsseldorf, Rembrandt in Köln, Beethoven in Bonn

Das junge Jahr 2020 erwartet Kunst- und Musikfreunde mit drei sehenswerten Ausstellungen. Die Kunstsammlung Nordhein-Westfalen zeigt einen neuen Blick auf den norwegischen Maler Edvard Munch. Aus Anlass seines 250. Geburtstages ehrt die Bundeskunsthalle Bonn den Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827)  mit einer umfassen-den Ausstellung. Und schließlich zeigt das Wallraf-Richartz-Museum Köln aus Anlass des 350. Todestages von Rembrandt einen Überblick über dessen Gesamtwerk. 

E. Munch gesehen von Karl Ove Knausgård Edvard Munch, Seated Model on the Couch, 1924-26, Munchmuseet, Oslo Foto: © Kunstsammlung NRW

Freitag, 14.2.2020: 

Edvard Munch (1863 – 1944) kennen wir hierzulande vor allem durch seine düsteren Bilder aus den 1890er Jahren, als er in Gemälden wie Der Schrei, Das kranke Kind oder Eifersucht vor allem die beängstigenden und depressiven Seiten des Lebens beschwor. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf zeigt nun einen Munch, den man bei uns noch nicht gesehen hat. Als der Maler nach seinen Entzie-hungskuren und dem Aufenthalt in der Psychiatrie nach Norwegen zurückkam, fand er zu seinem neuen Stil. In Abwendung von der Avantgarde blieb er bei der Figuration und schuf Gemälde von einer neuen Lebensbejahung mit überraschend farbenfrohen und alltäglichen Szenen.

Mit rund 140 selten oder noch nie in Deutschland gezeigten Werken präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen nun diesen „unbekannten“ Edvard Munch. Kuratiert hat die Ausstellung kein Kunsthistoriker, sondern der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knausgård (*1968). Der international gefeierte Schriftsteller eröffnet in einem sehr persönlichen Blick eine frische Perspektive auf den wohl bedeutendsten Künstler der skandinavischen Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. 

 

Samstag, 15.2.2020: Besuch der Beethoven-Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn

Die Bundeskunsthalle präsentiert in Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn die zentrale Ausstellung zum Jubiläumsjahr 2020. Diese zeichnet die wichtigsten Lebensstationen Beethovens nach und verschränkt sie mit seinem musikalischen Werk. Sie gliedert sich in Themenkreise wie „Beethovens Sicht auf sich selbst“, „Freundschaften“ und „Geschäftliche Strategien“, denen jeweils musikalische Schlüsselwerke zugeordnet sind. Sie präsentiert Originalexponate und ikonische Porträts, die die Persönlichkeit des Komponisten vorstellen und gleichzeitig sein gängiges Bild in der Öffentlichkeit hinterfragen. Originalinstrumente und Hörstationen lassen die Besucher in historische Klangwelten eintauchen.

Instrumente aus Beethovens Besitz: Hammerflügel von Thomas Broadwood (Vordergrund), dahinter ein Hammerflügel von Conrad Graf. Bild: Leonce 49-Hans-Weingartz

Am frühen Nachmittag begeben wir uns nochmals auf die Spuren von Ludwig van Beethoven und besuchen das Haus in der Bonngasse 20, in dem er 1770 geboren wurde. Seine Eltern, der kurfürstliche Hofsänger Johann van Beethoven und seine Frau Maria Magdalena, bezogen den Gartenflügel im November 1767 und lebte hier bis 1774, um dann ein Quartier am Platz Auf dem Dreieck zu beziehen. Sein Geburtshaus beherbergt heute die größte Beethoven-Sammlung weltweit.

Anschließend Rückkehr ins Hotel, dort ein frühes Abendessen um 17.30 Uhr, bevor uns der Bus gegen 19 Uhr zur Aufführung des Fidelio in die Bonner Oper bringt, die um 19.30 Uhr beginnt.

Rembrandt (Harmensz. van Rijn), Saskia van Uylenburgh als Mädchen, 1633, Öl auf Holz, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister

Sonntag, 16.2.2010: Inside Rembrandt • 1606-1669

Am 4. Oktober 2019 jährt sich der Todestag von Rembrandt zum 350. Mal, ein Maler, dessen Werke die Menschen bis heute weltweit begeistert. Aber warum ist das so? Dieser Frage geht das Wallraf-Richartz-Museum mit seiner großen Sonderausstellung Inside Rembrandt - 1606-1669 nach. Die Schau taucht ein in die Welt des Niederländers und erzählt bildgewaltig von einem dramatischen Künstlerleben zwischen Tragödie und Komödie. Dazu zeigt das Museum neben eigenen Rembrandt-Werken auch hochkarätige Leihgaben aus zahlreichen renommierten Häusern. Die Prager Nationalgalerie etwa schickt das faszinierendes Gemälde „Der Gelehrte im Studierzimmer“ zum ersten Mal seit 70 Jahren auf eine Reise ins Ausland.

Freitag, 14. bis Sonntag 16.2.2020

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Busbahnhof, 7.30 Uhr

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

355 € für Busfahrt, 2 Ü/HP im Centro-Hotel Bonn, Eintritte, Führungen, Reiseleitung, Insolvenz-Sicherungsschein, EZ-Zuschlag: 60 €

Opernkarten zum Preis von 28, 35 und 47 €.

HP zu 25 € pro Person und Nacht, also 50 € bei zwei Nächten

 


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