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Newsletter 15. Februar 2021

Wegen technischer Probleme mit unserem Newsletter-Tool finden Sie die Neuigkeiten dieser Woche ausnahmsweise auch auf unserer Website, bis wir den Newsletter wieder in gewohnter Form mit Bildern und Links verschicken können. 

 

Der bis zum 7. März verlängerte Lockdown hat die erwartbaren Auswirkungen auf unsere Planungen. Die "Wunschtraumfahrt" nach Bonn und Düsseldorf zu der Ausstellung Caspar David Friedrich und die rheinischen Romantiker ist nun auch offiziell ausgeträumt. Die Ausstellung zieht weiter nach Leipzig und kann daher in Düsseldorf nicht mehr verlängert werden.

Anselm Kiefer: Der fruchtbare Halbmond, 2010, Sammlung Grothe in der Kunsthalle Mannheim © Anselm Kiefer

Am 10. März wollten wir mit Ihnen in der Kunsthalle Mannheim die Ausstellungen Anselm Kiefer und James Ensor besu-chen. Erfreulicherweise müssen wir diese Fahrt nicht ganz absagen, sondern können sie auf den Sommer verlegen, denn die Laufzeit beider Ausstellungen wurde verändert: Die Anselm-Kiefer-Ausstellung läuft bis 22. August 2021, die James-Ensor Ausstellung wird erst am 11. Juni eröffnen. Wir werden die Fahrt in die Zeitspanne zwischen die beiden Daten legen. Den Termin teilen wir Ihnen mit, sobald wir die Führungs-konditionen in Mannheim kennen.  

Nikolai Meschtscherin: Mondnacht, 1905, Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau

Am 17. März stand eine Führung in Baden-Baden durch die Ausstellung Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde auf unserem Programm. (Dieser Termin fehlte leider in unserer gedruckten Vorschau, er stand nur auf unserer Website). Auch der Beginn dieser Ausstellung wurde um 14 Tage auf den 27. März verlegt. Wir hoffen, Ihnen diese Führung im Laufe des Frühlings anbieten zu können.

Ob wir am 18. März nach Mainz zur Ausstellung Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht ins Landesmsuem Mainz fahren dürfen, erscheint mehr als fraglich. Selbst wenn die Museen bis dahin wieder geöffnet sind, werden vermutlich Reisegruppen noch nicht wieder unterwegs sein dürfen. Da die Ausstellung bereits ein Mal verlängert wurde, ist eine zweite Verlängerung unwahrscheinlich. Wir halten Sie auch in Bezug auf diese Fahrt über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden. 

Auguste Rodin: Der Denker 1880/1896, MAH Musée d'Art et d'histoire, Ville de Genève, Foto: Flora Bevilacqua

Eine weitere Fahrt sollte am 24. März in die Fondation Beyeler in Riehen zur Ausstellung Rodin und Arp und ins Kunstmuseum Basel zur Ausstellung Sophie-Taeuber-Arp - Gelebte Abstraktion  führen.

Schon mehrfach haben Museen das bildhauerische Werk von August Rodin in den Dialog zu wesentlich jüngeren Künstlern gestellt. 2019 zeigte das Lehmbruck-Museum Duisburg Rodin und Lehmbruck, die Moderne Galerie Saarbrücken zeigte im Winter 2019/2020 die Gegenüberstellung von Rodin und Bruce Nauman. Und nun also Rodin und Arp in Riehen. Erfahren Sie in einer online-Führung mehr über die interessante und gelungene Gegenüberstellung.

https://www.fondationbeyeler.ch/ausstellungen/rodin-arp

(Sollte sich der Link nicht öffnen, geben Sie diesen bitte in Ihre Browserleiste ein.) 

Erfreulicherweise zeigt das Kunstmuseum Basel zeitgleich die Einzelausstellung Sophie-Taueber-Arp - Gelebte Abstraktion. Die Ehefrau von Hans Arp steht bis heute im Schatten ihres Mannes, ganz zu Unrecht, denn sie war als Mensch und in ihrer Kunst eine sehr selbstständige Persönlichkeit und zudem eine Pionierin auf dem Gebiet der konkreten Kunst. Für ihr Schattendasein gibt es vielfältige Gründe;  einer davon ist ihre unendliche Bescheidenheit. Sie widersprach nicht einmal, als sich der Holländer Theo van Doesburg  eines ihrer Hauptwerke, die Aubette in Straßburg, ans Revers heftete und Sophie Taueber nur kurz als "von gutem Geschmack" abtat. Dies hat sie so unkommentiert stehen lassen, nur ein Beispiel dafür, wie sie immer wieder hinter ihrem Werk zurücktrat. Ihr früher und tragischer Tod mit nur 53 Jahren 1943 und die Entscheidung des Wittwers Hans Arp, dass das Werk seiner Frau nur gemeinsam mit seinem ausgestellt werden dürfe, hat dazu beigetragen, Sophie Taueber hinter ihrem Mann verschwinden zu lassen.

Auch für diese Fahrt gilt: Selbst wenn die Schweizer Museen nach dem 28.2. wieder öffnen, halten wir diese Fahrt für eher unwahrscheinlich. https://kunstmuseumbasel.ch/de/ausstellungen/2021/sophie-taeuber-arp (Sollte sich der Link nicht öffnen, geben Sie diesen bitte in Ihre Browserleiste ein.) 

Kunst tut gut - für jeden Kunstlieber natürlich eine Binsenweisheit, die in diesem Video aber treffend bebildert ist. 


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