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Auguste Macke: Paradies! Paradies?

Ausstellung im Museum Wiesbaden

August Macke: Garten am Thuner See, 1913 Von August Macke - The Yorck Project (2002) 10.000 Meisterwerke der Malerei (DVD-ROM), distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH. ISBN: 3936122202., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1542

Im Alter von nur 27 Jahren war August Macke als einer der ersten Maler bereits im September 1914 im Ersten Weltkrieg gefallen. Zur Erinnerung an diesen Ausnahmekünstler, dem nur zehn Jahre zur künstlerischen Entfaltung blieben, organisierte seine Frau Elisabeth nach dem Ende des Krieges eine „August Macke Gedächtnis-Ausstellung“ mit über 160 Werken, die im Herbst 1920 auch in Wiesbaden gastierte. 100 Jahre später erinnert das Museum Wiesbaden mit der Ausstellung August Macke: Paradies! Paradies? an den Maler in einer umfassenden Retrospektive, die in enger Kooperation mit dem Kunstmuseum August Macke in Bonn entstand. Mit 80 ausgestellten Arbeiten ist diese allerdings deutlich kleiner als das Original von 1920.

Die Ausstellung beleuchtet alle Schaffensphasen August Mackes. Sein vom impulsiven Impressionismus seines Lehrers Lovis Corinth geprägtes Frühwerke verändert sich bald in seiner Begegnung mit dem Fauvismus und Futurismus in Paris (Henri Matisse, Robert Delaunay). Durch seine Zugehörigkeit zur 1911 in München gegründeten Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“ um Wassily Kandinsky und Franz Marc lieferte er einen entscheidenden Beitrag zum künstlerischen Aufbruch nach der Jahrhundertwende. 1910 kehrte er zurück nach Bonn, wo er mit seinem intuitiven Gespür für Farben große Wirkung auf die dortige Kunstszene ausübte, etwa als Initiator der „Ausstellung Rheinischer Expressionismus“ im Jahr 1913.

 

Kurhauses, Kuppel im Foyer Von - Martin Kraft // photo.martinkraft.com, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35811930

Der Nachmittag gehört der Stadt Wiesbaden. Vom Museum aus erreichen wir zuerst das Wohnhaus von Alexej Jawlensky und das seines Sammlers Heinrich Kirchhoff. Von hier aus geht es weiter in das Kurviertel, denn Wiesbaden gilt seit den Römern auch als die Stadt der heißen Quellen.

Durch die Jahrhunderte blieb das Kuren in Wiesbaden ein wichtiges Standbein. Viele prominente Kurgäste kamen in die Weltkurhauptstadt, um im Heilwaaser zu baden. Anfang 19. Jahrhundert verlagerte man das Kuren aus der engen Alttsadt hinaus und errichtete ein neues Kurhaus. Auch Kaiser Wilhelm II. kam gerne mit seinem Hofstaat zum Kuren.

 

Mittwoch, 4.11.2020, 8-19 Uhr
Treffpunkt: Karlsruhe Busbahnhof

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart
Gebührt wird in Kürze ergänzt

 

 


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