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Museumstag Frankfurt

Städels Beckmann. Beckmanns Städel. Die Jahre in Frankfurt

Max Beckmann, Selbstbildnis mit Sektglas, 1919, Städel Museum, Frankfurt am Main, gemeinsames Eigentum mit der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Bundesrepublik Deutschland und dem Städelschen Museums-Verein, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Während seiner Jahre in Frankfurt entwickelte Max Beckmann (1884–1950) nicht nur seinen charakteristischen Stil, sondern auch eine enge Verbindung zur Stadt, die durch zahlreiche Frankfurt-Ansichten, Selbstbildnisse und Porträts von Freunden und Bekannten belegt ist. Als er 1933 die Stadt aufgrund seiner erzwungenen Entlassung verlassen musste, und schließlich 1937 als entartet diffamiert in die USA floh, hatte er bereits einen Großteil seiner zentralen und bekanntesten Werke in Frankfurt geschaffen.

 

Max Beckmann (1884–1950) Die Synagoge in Frankfurt am Main, 1919 Öl auf Leinwand 89,8 × 140,4 cm Städel Museum, Frankfurt am Main © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Kaum ein anderer Künstler besitzt eine solche Verbindung zur Stadt und zum Städel Museum, das seit 1918 kontinuierlich Werke Beckmanns erwirbt und so einen der weltweit umfangreichsten Bestände seines Werks aufgebaut hat. Heute beinhaltet diese Sammlung elf Gemälde, zwei Skulpturen und einen mehrere hundert Blatt umfassenden grafischen Bestand, von denen ausgewählte Exemplare in der neuen Sonderpräsentation zu sehen sein werden. Thema der Ausstellung sind dabei vor allem die Frankfurter Jahre des Künstlers 1915-1933.

 

Im Mittelpunkt Der Ausstellung stehen sein berühmtes Selbstbildnis mit Sektglas sowie sein bedeutender Lithografiezyklus Die Hölle, die 1919 an einem entscheidenden Punkt seiner Karriere entstanden und sein weiteres Schaffen maßgeblich prägten.

 

Das lichtdurchflutete Atrium im Lichtbau des neuen Jüdischen Museums von Staab Architekten. Foto: Norbert Miguletz © Jüdisches Museum Frankfurt.

Jüdisches Museum Frankfurt

Der im Oktober neu eröffnete Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Frankfurt des Berliner Büros Staab Architekten wurde unter dem Begriff  "Lichttbau" vorgestellt. Der außen geschlossen und monolithsch wirkende Baukörper überrascht im Innern durch eine Lichtfülle und zahlreiche Durchblicke in alle Richtungen; er wendet sich zum Himmel wie dem öffentlichen Raum der Stadt zu.

 

Neben der neuen Hülle gibt es auch Geschichte und Geschichten zu entdecken. Auf nun vergrößerter Grundfläche präsentiert das Museum die Geschichte der Juden und Jüdinnen in Frankfurt von der Aufklärung und Emanzipation um 1800 bis zur Gegenwart.

Frankfurt gehört zu den zentralen Zentren jüdischen Lebens in Europa, hier prägten jüdische Familien die kulturelle, wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Stadt, persönliche Einblicke erzählen aber auch von Diskriminierung und Gewalt. Die Ausstellung thematisiert die Zeit des Nationalsozialismus und ihre Folgen, religiöse Strömungen und ihre Traditionen, sowie die Geschichte dreier Frankfurter Familien, ihres Lebens und ihrer Bräuche.

Mi, 24.02.2021, 8.30h

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Busbahnhof

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Gebühren werden je nach Teilnehmerzahl zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt.

 

Ariel Schlesingers Skultpur "Untitled" (2019) auf dem Vorplatz des neuen Jüdischen Museums Frankfurt. Foto: Norbert Miguletz © Jüdisches Museum Frankfurt.

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