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Christo und Jeanne-Claude

Ausstellung im Museum Würth in Erstein

CHRISTO ET JEANNE-CLAUDE Valley Curtain, Rifle, Colorado 1970-72 1972 Fotografie von Wolfgang Volz 70 x 100 cm Sammlung Würth, Inv. 2799 Urheberrecht: Wolfgang Volz – © Christo

Aus Anlass der Verhüllung des Arc de Triomphe zeigt das Museum Würth in Erstein eine große Retrospektive zu Christo und Jeanne-Claude. Auch wenn die Verhüllung auf 2021 verschoben wurde, zeigt  das Museum Würth eine Retrospektive des Künstlerpaares, die nach dem Tod von Christo eine besondere Aktualität erhalt.

 

Christo (1935 – 2020) und Jeanne-Claude (1935 – 2009) prägten mit ihrer Persönlichkeit seit den 1960er Jahren die Kunstwelt ebenso wie das kollektive Gedächtnis. Ihre Projekte sind eine stete Aufforderung, die Umwelt aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, ungeachtet ob es sich um urbane oder landschaftliche Eingriffe handelt. Diese temporären Kunstwerke berühren die Menschen ganz unmittelbar und vermitteln eine überwältigende ästhetische Erfahrung.

 

Das verbindende Element der meisten Projekte ist das Medium Stoff. Gemäß des Credo des Künstlerpaars, dass sich das Leben nicht durch die Zahl unserer Atemzüge, sondern durch Orte und Momente, die uns den Atem rauben, bemerkbar macht, sind Vergänglichkeit und Verwandlung zentrale Aspekte ihrer Kunst, egal ob sie ein Bauwerk in ein skulpturales Monument von zweckfreier Schönheit verwandeln oder einer Landschaft in nie gesehener Weise ein zauberhaftes Element hinzufügen.

Edgar Degas: Absinthtrinker, Musée d’Orsay, Paris Google Arts & Culture

Das Auge von Huysmans: Manet, Degas, Moreau

Am Nachmittag besuchen wir das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Straßburg (kurz: MAMCS), das ab Oktober - coronabedingt verspätet - eine Ausstellung zeigt, die im Sommer 2019 bereits im Musée d'Orsay in Paris zu sehen war. Diese ist dem Schriftsteller und Kunstkritiker Karl Huysmans (1848-1907) gewidmet.

 

Huymans, der Zeit seines Lebens einen Brotberuf im französischen Innenministerium inne hatte, war als Autor allem vom Werk von Emile Zola beeinflusst. Sein 1884 erschienener Roman À rebours (Gegen den Strich) sicherte ihm einen Platz in der Literaturgeschichte.

Für die Kunstgeschichte wichtig wurde er durch die unter dem Titel L’Art moderne (Die moderne Kunst) 1883 herausgegebene Sammlung seiner Kunstkritiken aus den Jahren 1879–1882; er war ein scharf-sichtiger Kommentator der Pariser Salons und ein überzeugter Fürsprecher des Impressionismus, bevor er sich den Symbolisten zuwandte; seine letzten Abhandlungen widmete er schließlich der altniederländischen und altdeutschen Malerei. So umspannt die Ausstellung Werke von Degas bis Grünewald.

Hygienekonzept der Fahrt:

Wir werden die Fahrt natürlich nur dann umsetzen, wenn die Reisearnung aufgehoben ist. Die Gruppengrößen in den Museen sind auf 12 Pesonen begrenzt. Um die Kosten der Fahrt dennoch im Rahmen zu halten, werden wir Sie auf den Besuch der Christo-Ausstellung im Bus vorbereiten; die Ausstellung schauen Sie sich dann allein an. Das Werk von Christo kann sehr gut an Hand der ausgestellten Dokumente erschlossen werden.

Die Ausstellung im MAMACS ist komplexer, daher bieten wir Ihnen hier zwei Führungen zu je 12 Personen an, die nacheinander durchgeführt werden: Die erste Gruppe beginnt um 15 Uhr, die zweite um 16 Uhr, so dass die Teilnehmer beider Gruppen noch ausreichend Zeit haben, sich allein umzuschauen.

Das derzeitige Infektionsgeschehen erlaubt keinen Ausflug ins Elsass. Wir werden den Besuch der Christo-Ausstellung im kommenden Jahr nachholen.

Treffpunkt: KA Hbf, Busbahnhof

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

68 € für Busfahrt, Einführung in die Christo-Ausstellung im Bus, Führungen im MACCS und Reiseleitung; für Teilnehmer ohne Museums-pass zzgl. 3,50 € Eintritt ins MAMCS, der Eintritt im Musée Würth in Erstein ist grundsätzlich frei.

 


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