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Ich. Max Liebermann - Ein europäischer Künstler

Hessisches Landesmusuem Darmstadt

Max Liebermann: Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus, 1881/1882 – ehemals Nationalgalerie, heute Städelsches Kunstinstitut in Frankfurt am Main Fotografie Eigenes Werk User:anagoria, aufgenommen 15. Mai 2013, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/in

Die Ausstellung Ich. Max Liebermann im Hessischen Landesmuseum Darmstadt zeigt einen Querschnitt aus dem vielfältigen Werk des Malers Max Liebermann (1847 – 1935), darunter Gemälde, die sich bisher noch nie in dieser Auswahl zusammengefunden haben.

Als treibende Kraft der deutschen Kunst des 19. Jahrhunderts war Max Liebermann mit ganz Europa vernetzt und galt als verbindendes Glied, der die deutsche mit der französischen und holländischen Kunst auf eindrucksvollem Wege vereinte. Die Ausstellung thematisiert Liebermanns Auseinandersetzung mit seinen Vorbildern, zu denen Jean-François Millet und Rembrandt gehören, und ermöglicht eine direkte Gegenüberstellung zu ihnen.

Max Liebermann: Martha Liebermann im Liegestuhl, Weimar, Schlossmuseum - Der ursprünglich hochladende Benutzer war Hajotthu in der Wikipedia auf Deutsch, Gemeinfrei

Er hat den Realismus beeinflusst, den deutschen Impressionismus geprägt und die deutsche Kunst maßgeblich bestimmt. Aber wer war er wirklich? Wie wurde aus dem streng erzogenen Sohn einer großbür-gerlichen Familie der Maler des einfachen bäuerlichen Lebens? Wie wurde aus dem angefeindeten Realisten schließlich der Meister des deutschen Impressionismus und damit einer der bedeutendsten Akteure der deutschen Kunst? Max Liebermann war ein Erneuerer der Malerei und er malte kompromisslos das, was er als Forderung der Kunst seiner Zeit verstand.

Jugendstilsammlung im Landesmusuem Darmstadt

Henry van de Velde: Schreibtisch aus dem Direktionszimmer der „Revue Blanche“, 1899 Ausführung vermutlich Werkstatt der Societé Henry van de Velde in Ixelles, Nussbaum, Leder, Messing. HLMD

Mit der Mathildenhöhe ist Darmstadt ein Zentrum des Jugendstils. Doch auch das Landesmuseum umfasst eine beeindruckende Sammlung. Das Sammeln von Jugendstilkunst hat in diesem Haus eine lange Tradition. Die erste Dauerausstellung öffnete bereits 1965; Darmstadt gehörte damals zu den wenigen Orten in Deutschland, an denen Kunsthandwerk des Jugendstils zu sehen war.

Heute umfasst die Sammlung Objekte aus ganz Europa und den USA. Über 400 Gläser und Keramiken, Möbel, Textilien, Kleinbronzen, Metall- und Silberschmiedearbeiten nahezu aller namhaften Künstler der Zeit um 1900 dokumentieren das vielfältige Schaffen dieser europäischen Bewegung. Zahlreiche herausragende Werke aus Belgien, England, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Russland, Skandinavien und natürlich Deutschland gehören zu den Beständen, darunter Arbeiten von Emile Gallé und der Schule von Nancy, von Hector Guimard, Otto Eckmann, Richard Riemerschmid, Louis C. Tiffany, den Mitgliedern der Darmstädter Künstlerkolonie und der Wiener Werkstätte.

 

Weltruhm besitzen die Möbel Henry van de Veldes, die Textilbilder von Aristide Maillol, Paul Ranson und Emile Bernard und die einzigartige Sammlung von Schmuck. Mit über 250 Schmuckstücken von René Lalique, Georges Fouqet, Philippe Wolfers, der Firma Fabergé, Georg Jensen, Hans Christiansen, Ernst Riegel und vielen anderen gehört sie weltweit zu den größten Sammlungen ihrer Art.

 

Mittwoch, 10.11. 2021, 8-19 Uhr

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Busbahnhof

Reiseleitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

xxx € für Busfahrt, Eintritt, Führungen und Reiseleitung

 


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