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Fantastische Frauen

Kunsthalle Schirn Frankfurt

Die Kunsthalle Schirn in Frankfurt untersucht schon zum wiederholten Mal die Rolle der Frau in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Unvergessen die wunderbare Ausstellung zu den Sturmfrauen im Jahr 2015, die an etliche bisher vergessene Künstlerinnen aus der Zeit der Weimarer Republik erinnerte. Gerade gingen die Austellungen zu Hanna Ryggen und Lee Krasner zu Ende, da kündigt sich schon ein neues Thema der Kunst von - mehr oder weniger – vergessenen Frauen an. Die Schirn untersucht erstmals umfassend den weiblichen Beitrag zum Surrealismus.

Leonor Fini, Erdgottheit, die den Schlaf eines Jünglings bewacht, 1946, Öl auf Leinwand, 27,9 x 41,3 cm, © Weinstein Gallery, San Francisco and Francis Naumann Gallery, New York / VG BildKunst, Bonn 2019

Zunächst als Partnerinnen oder Modell gelang es den Frauen, in den Kreis um den Gründer der Gruppe, den Surrealisten André Breton einzudringen. Die Ausstellung belegt, dass ihre Beteiligung auch am künstlerischen Prozess wesentlich größer war als bisher bekannt und dass sie eigene, explizit weibliche Wege gingen.

Diente die Frau den männlichen Künstlerin als zentrales Thema – ob nun Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch oder Traumwesen - wandten sich die Frauen der eignen Person zu auf der Suche nach einem weiblichen Identifikationsmodell. Aber auch das politische Zeitgeschehen, die Literatur sowie außereuropäische Mythen und und Religionen machten sie zu ihren Themen.

Dora Maar, 29 Rue d'Astorg, 1936, Photomontage, Silbergelatineabzug, Musée national Picasso-Paris, Dation Pablo Picasso 1979, MP3623, © bpk / RMN - Grand Palais / Dora Maar / VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Die umfangreiche Schau zeigt an rund 260 Arbeiten in verschiedenen Medien und 34 internationalen Künstlerinnen die Vielfalt an stilistischen und inhalt-lichen Positionen. Neben bekannten Namen wie Louise Bourgeois, Frida Kahlo, Dora Maar, Dorothea Tanning (beide Frauen von Max Ernst) und Merret Oppenheim sind auch in dieser Ausstellung wieder zahlreiche bisher eher unbekannte Frauen zu entdecken.

 

En Passant.

Impressionismus in Skulptur

In Abänderung unseres ursprünglichen Programms möchten wir am Nachmittag im Städel die Ausstellung En Passant besuchen.

Alle kennen den Impressionismus in der Malerei, aber gibt es das auch in der Skulptur? Wie soll sich der Augenblick, das Vorübergehende in der Plastik manifestieren? Genau das möchte die Ausstellung mit dem Titel En Passant. Impressionismus in Skulptur im Städel-Museum aufzeigen und fragt, was es bedeutet, die Eigenschaften der impressionistischen Malerei wie Licht, Farbe, Stimmung, Bewegung in Skulptur zu übersetzen - ein Thema, das – im Gegensatz zur impressionistische Malerei - noch kaum aufbereitet wurde.

 

Edgar Degas: Kleine vierzehnjährige Tänzerin, 1881 Bronze H. 98 cm Europäische Privatsammlung © Städel Museum, Foto: Horst Ziegenfusz

Ihren Anfang nahm die Diskussion über den Impressionismus in der Skulptur mit Edgar Degas’ Kleiner Tänzerin (1881). Das Städel-Museum nimmt diesen Faden auf und vereint herausragende Skulpturen von fünf Künstlern - Edgar Degas, Auguste Rodin, Medardo Rosso, Paolo Troubetzkoy und Rembrandt Bugatti - und setzt diese in einen Dialog mit impressionistischen Gemälden, Pastellen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien von Künstlerinnen und Künstlern wie Pierre Bonnard, Antoine Bourdelle, Mary Cassatt, Camille Claudel, Max Liebermann, Henri Matisse, Claude Monet, Auguste Renoir, Giovanni Segantini oder John Singer Sargent.

Samstag, 21.03. 2019, 8.00 - 19.00 Uhr

● Karlsruhe Hbf, Busbahnhof

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

86 € für Busfahrt, Eintritte, Führungen und Reiseleitung


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