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Wir möchten diese am 14.3.2020 ausgefallene Fahrt nach Engen mit Interessierten nachholen am Montag, dem 27.7.2020. Wegen der engen Räumen im Museum sind nur Führungen mit je acht Personen möglich. Wir planen mit zwei Gruppen: Während die erste Gruppe geführt wird, kann sich die zweite entweder die Ausstellung schon allein anschauen oder einen Stadtbummel in Engen unternehmen, anschließend wird getauscht. Auf die geplanten Stadtführung müssen wir in diesem Fall leider verzichten.

Hölle und Paradies 

Der deutsche Expressionismus um 1918 Städtisches Museum Engen

Mit der Ausstellung Hölle und Paradies zeigt das Städtische Museum in Engen ein Jahrzehnt deutscher Kunstgeschichte zwischen 1915 und 1925, das von Katastrophen und fundamentalen Umwälzungen geprägt war.

Curt Lahs, Heiliger Sebastian, 1918 Foto: Bernhard Strauss

Die Ausstellung beginnt mit den Kriegszyklen von Otto Dix und Ludwig Meidner; beide setzten sich jeweils auf seine Weise mit den Grauen des Krieges auseinander. Mit dem Ende des Krieges kommt die Zeit der Hoffnung auf bessere Zeiten, aber auch der Zerrissenheit zwischen Revolution und Reaktion, Ängsten und Verzweiflung. Conrad Felixmüler, Otto Krauskopf und Georg Tappert suchen nach stilistisch adäquaten Ausdrucksformen zwischen Kubismus, Expressionismus und Futurismus. Zahlreiche Künstlervereinigungen entstehen, die „Novembergruppe“ in Berlin, die Sezession Gruppe 1919“ in Dresden, das „Junge Rheinland“ in Düsseldorf. Die Weg aus der Hölle des Krieges in das Paradies einer friedlichen Zukunft sind vielfältig und machen mit dem fortschreitenden Jahrzehnt der neuen Nüchternheit der Neuen Sachlichkeit Platz.

In den Räumen des ehemaligen Klosters St. Wolfgang in Engen, die heute dem Museum Engen dienen, zeichnen mehr als 100 Kunstwerke von 30 Künstlern den Weg dieser Entwicklung nach.

 

Ansicht Engen Von Prekario - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2226622

Montag, 27.7.2020, 8-19 Uhr

Treffpunkt: KA Hbf, Bahnhofshalle / Ecke Buchhandlung

Leitung: Dr Elisabeth Spitzbart

55 € für Fahrkarte, Eintritt, Führungen und Reiseleitung


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