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Ausstellungstag - Die Frau in der Kunst

Félix Vallotton: Liegende Frau vor violettem Grund, 1924, Kunsthalle Bremen © Kunsthalle Bremen, Foto: Lars Lohrisch – ARTOTHEK

Frauenkörper – Kurpfälzisches Museum Heidelberg

 

Der nackte weibliche Körper gehört zu den zentralen Sujets der abendländischen Kunst. Wird die Nacktheit in Darstellungen des Mittelalter und der frühen Neuzeit noch religiös oder mythologisch verbrämt, so befreien sich die Aktdarstellungen in der Neuzeit sukzessive aus dieser ikonografischen ‚Verkleidung‘. Die Ausstellung im Kurpfälzischen Museum Heidelberg thematisiert die vielfältigen Bedeutungen und Konzepte, die mit seiner Darstellung des weiblichen Körpers seit der Renaissance bis in die heutige Zeit verbunden sind. Sie spürt gleichermaßen der Kontinuität wie dem Wandel von Schönheitsidealen in der Vorstellung und Wahrnehmung von Weiblichkeit nach. In sechs Ausstellungskapiteln werden verschiedene Facetten des Blicks auf den weiblichen Körper präsentiert. Dabei steht nicht nur der schöne, verführerische, intakte Körper im Fokus, sondern auch der verletzte, entstellte oder gealterte Frauenleib.

Gezeigt werden Gemälde, Graphiken, Skulpturen, Fotos und Videos bedeutender Künstlerinnen und Künstler des 16. bis 21. Jahrhunderts, darunter Albrecht Dürer, Rembrandt van Rijn, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Otto Dix, Max Beckmann, Maria Lassnig und Cindy Sherman.
 

Installationsansicht „MUTTER!“ - Kaari Upson: Mother’s Legs, 2020 Kunsthalle Mannheim© Kunsthalle Mannheim; Elmar Witt

Mutter - Kunsthalle Mannheim

 

Ob wir sie nun lieben, hassen oder mit einem distanzierteren Blick auf sie schauen: die Mutter ist nicht nur der Ursprung des Lebens, sie ist prägend für dessen weiteren Verlauf. Die Kunsthalle Mannheim widmet sich nun in der Ausstellung „Mutter!“ diese Thematik und beleuchtet diese unter verschiedenen, auch gegensätzlichen Gesichtspunkten in der Zeit des Mittelalters bis zur Gegenwart. So verfolgt sie das sich im Wechsel der Epochen und Jahrhunderte wandelnde Mutterbild beginnend mit den Alten Meistern, über die frühe Avantgarde bis zum 21. Jahrhundert.

Zu den in der Ausstellung vertretenen Künstlern zählen Egon Schiele, Pablo Picasso, Edvard Munch, René Magritte und Otto Dix zu sehen.

Mit Arbeiten von Paula Modersohn-Becker, Louise Bourgeois, Yoko Ono, Rineke Dijkstra, Tracey Emin, Laure Prouvost und VALIE EXPORT konzentriert sich die Schau jedoch vor allem auf die Zeit, in der die feministische Bewegung die traditionelle Rolle der Frau in Frage stellt. Vom 20. Jahrhundert mit der Erfindung der Antibabypille und der legalisierten Abtreibung bis hin zu heutigen Rollenkonzepten zwischen biotechnologischen Möglichkeiten und queeren Familienstrukturen, wird das Bild der Mutter im Hinblick auf kulturelle Erwartungen und Normen dargestellt.

 Samstag, 29.01.2022,

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf Bussbahnhof

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Wir würden die Fahrt gerne mit Busanreise durchführen wenn sich genug Teilnehmer finden.


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