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Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden

Museum Wiesbaden

 

„Im Jahre 1921 reiste ich von Ascona nach Wiesbaden und kam

dort am 1. Juni an. Dort war meine Ausstellung, die vorher in

Frankfurt gewesen war. Es war eine große Ausstellung von meinen letzten Arbeiten und von meinen starken Vorkriegsköpfen. In Wiesbaden hatte ich damals einen großen Erfolg. Ich begegnete

dort sehr netten Menschen, und das bestimmte mich, meinen

Wohnsitz in Wiesbaden zu nehmen. Ein Jahr später kam

meine Familie auch hierher.“

Alexej von Jawlensky

Alexej von Jawlensky, Nikita, 1910. Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

Im Juni 1921 – vor genau 100 Jahren – fasste Alexej Jawlensky (1864 – 1941) spontan den Entschluss, seinen bisherigen Wohnort Ascona zu verlassen und sich dauerhaft in Wiesbaden niederzulassen. Diesen 20 Jahren „Jawlensky in Wiesbaden“ bis zu seinem Tod 1941 ist die Jubiläumsausstellung gewidmet. Es waren zwei Jahrzehnte, die zunächst von Erfolgen bekrönt, dann von Krankheit und dem aufziehenden Nationalsozialismus verdunkelt wurden. Er wurde neben Kandinsky, Klee und Feininger Teil der Künstlergruppe „Die Blauen Vier“ in Amerika populär. Ende der 1920er-Jahre erkrankte er an Arthrose, die National-sozialisten stempelten ihn als „entartet“ ab, das Museum Wiesbaden trennte sich von seinen Werken.

 

Nach dem Krieg wurde Jawlensky einer der identitätsstiftenden „Söhne“ der Stadt, sein Leben wurde erforscht und seine Kunst gesammelt. Die 111 Werke im Bestand des Museums, die sein gesamtes Schaffen von den frühen expressiven Köpfen bis zum seriellen Werk umfassen, werden erstmals komplett präsentiert.

Am Nachmittag folgen wir den Spuren von Jawlensky in der Stadt Wiesbaden. Zu Fuß und mit dem Bus entdecken wir Orte, die für den Maler bedeutend waren wie das Wohnhaus seines Sammlers Heinrich Kirchhoff. Am Rande entdecken wir bedeutende Bauwerke der Stadt wie das Kurhaus und den Nassauer Hof. Die Führung endet am Russischen Friedhof in Wiesbaden.

 

Mittwoch, 22.9.2021, 8-19 Uhr

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, 8.30 Uhr

Reiseleitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Führung Jawlensky: Dr. Katja Förster

78 € für Busfahrt, Eintritt, Führungen und Reiseleitung


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