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Kunst und Musik in Schwetzingen

Schlossgartenführung und Konzert im Rokokotheater

Schloss Schwetzingen, April 2019 © ArtRegioTours Karlsruhe

Wir starten um die Mittagszeit mit der Bahn von Karlsruhe nach Schwetzingen und beginnen unseren Aufenthalt mit der neuen Schloss-gartenführung Mon ami Volatire (Mein Freund Voltaire).

Der französische Autor und Philosoph Voltaire hatte seit dem Sommer 1750 am Hof des Königs Friedrichs II. in Sanssouci gelebt. Nach dem er beim König in 1753 Ungnade gefallen war, verließ er Preußen und folgte einer Einladung von Kurfürst Carl Theodor in seine Sommerresidenz Schwetzingen. Hier erholte sich Voltaire und berichtete: „Ich bin augenblicklich im Lustschloß seiner Durchlaucht des Kurfürsten von der Pfalz. Es fehlt mir nur Gesundheit, um alle Vergnügungen zu genießen. Französische und italienische Komödie, große italienische Oper, Komische Oper, Balletts, große Essen, Konversation, Höflichkeit, Würde, Einfachheit, das ist der Mannheimer Hof.“ Während seiner Aufenthalte arbeitete Voltaire im Schloss an seinem Werk „Candide“ und las dem Kurfürsten daraus vor. Einige seiner Stücke kamen am Schwetzinger Hoftheater zur Aufführung.

Neben dem dichterischen Werk zeigte sich Carl Theodor auch an der aufgeklärten Gedankenwelt seines Gastes interessiert und bat den Franzosen immer wieder um dessen Einschätzung, auch in politischen Fragen.

In der Führung „Mon ami Voltaire“ lernen wir das besondere Verhältnis von Kurfürst und Philosoph kennen sowie die Orte, an denen sie sich aufgehalten haben.

Schlossgarten Schwetzingen © ArtRegioTours Karlsruhe

Nach der Führung bleibt noch etwas Zeit für eine Stärkung vor dem Konzert im Rokokotheater, das um 18 Uhr beginnt. Das Programm finden Sie am Ende dieser Seite.

Samstag, 9. Mai 2020, 12.00 - 21.30 Uhr
Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Bahnhofshalle / Ecke Buchhandlung

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart
45 € für Bahnfahrt, Eintritt, Führung und Reiseleitung

Konzertkarten für 41 und 27 €

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Programm

 

Orchesterakademie

SWR Symphinieorchester

 

Nicolas Altstaedt 

Violoncello, Dirigent 

 

Aus der Beschreibung der Schlossfestspiele Schwetzingen:

 

"Die Hälfte seines schöpferischen Lebens verbrachte Haydn am Hof der ungarischen Fürsten Eszterházy. Die Hofkapelle, die er dort leitete, war klein, aber mit exzellenten Musierkn besetzt. Haydn setzte sie gern solistisch ein - in Konzertwerken ebenso wie in Sinfonien. Als sein musikalisches Ideal nannte er einmal, das "Populare" und das "Gelehrte" immer neu zusammenzubringen; in Gedanken an die musikalische Virtuosität darf man ergänzen: den Hochglanz der individuellen Leistung mit dem gesellschaftlichen Ganzen des Orchesters kunst- und wirkungsvoll auszubalancieren. Haydns Erbe wirkte im Ungarn des 20. Jahrhunderts weiter. Das "Populare" wurde für Béla Bartók, Zoltán Kodály und dessen Schüler Sándor Veress zum Reservoir einer erneuerten Musiksprache. In guter Suitentradition gab Veress Volkstänzen aus seiner Siebenbürger Heimat raffinierte, virtuose Gestalt. Mit seinem Divertimento komponierte Bartók eine Hommage an die Klassizität und ihre Herkunft aus der gepflegten Unterhaltung."

wörtlich zitiert aus dem Programm der Schwetzinger Schlossfestspiele. 

 

 

Joseph Haydn 1732-1809

Konzert für Violincello und Orchester Ne.1 C-Dur

Sinfonie Nr. 80 d-Moll

 

Béla Bartók 1881-1945

Divertimento für Streichorchester Sz 113

 

Sándor Veress 1907-1992
Vier Transsylvanische Tänze für Streichorchester  

 

 

 


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