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Ein Tag im Kunsthaus Zürich

Kunsthaus in Zürich - Von Roland zh - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16016910

Das Kunsthaus Zürich beherbergt eine der renommiertesten Sammlungen der Klassischen Moderne in Europa. Sämtliche großen Künstlerpersönlichkeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind mit herausragenden Werken und Werkgruppen vertreten. Neben den Gemälden von Ferdinand Hodler, Vincent van Goh, Claude Monet, Eduard Munch, Giovanni Segantini, Lovis Corinth, Robert Delaunay und vielen anderen internationalen Im- und Expressionisten wird auch das Werk des ‚visionären‘ Schweizers Johann Heinrich Füssli sowie einige Positionen der Kunst nach 1945 beleuchtet.

Das Kunsthaus Zürich verdankt seine umfangreichen Bestände vor-rangig privaten Sammlern, die ihre hochkarätigen Privatsammlungen dem Museum vermachten. Auch wenn diese Erwerbsgeschichte keinen vollständigen Überblick über die Geschichte der Kunst liefern kann, so beinhaltet die Sammlung doch qualitätvolle Stücke vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Und natürlich sind Schweizer Künstler sehr gut vertretenwie Henrich Füssli etwa oder Felix Vallotton.

 

August Macke: Landschaft mit Kühen und Kamel - The Yorck Project (2002) 10.000 Meisterwerke der Malerei (DVD-ROM), distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH. ISBN: 3936122202., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=154229

Das nach Plänen des Architekten Karl Moser 1910 erbaute Museum erhielt einen Erweiterungsbau von David Chipperfield Architects, der im Oktober 2021 eröffnet wurde. Dieser hat die Ausstellungsfläche des Hauses fast verdoppelt. Die nun möglich werdenden Blickachsen ermöglichen beispielsweise Dialoge zwischen Joseph Beuys und Alberto Giacometti, dessen Werk in keiner öffentlichen Sammlung so reich gezeigt werden kann wie hier.

Vincent von Gogh: Der Säman - The Yorck Project (2002) 10.000 Meisterwerke der Malerei (DVD-ROM), distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH. ISBN: 3936122202., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=151852

In dem Anbau hat auch die Sammlung von Emil Georg Bührle (1890–1956) als prominente Leihgabe ihren Platz gefunden. Doch die Person dieses aus Deutschland gebürtigen, in der Schweiz tätigen Unternehmers, Kunstsammlers und Mäzen ist bis heute umstritten. Dank seiner Waffengeschäfte rund um die Zeit des Zweiten Weltkriegs - er lieferte auch an Nazi-Deutschland - wurde er zum reichsten Mann der Schweiz, und dieses Vermögen ermöglichte ihm den Aufbau einer Kunstsammlung von Weltrang. Einige der Werke stehen allerdings im Verdacht, Raubkunst zu sein, wie Monets Mohnfeld bei Vétheuil. Auch einige weitere Bilder haben eine ungeklärte Provenienz, was den Umgang mit dieser Sammlung - aller Bedeutung des Einzelwerks zum Trotz – belastet.

 

Mittwoch, 11. Mai 2022, 7-20 Uhr

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Busbahnhof, 7 Uhr

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Führungen: Dr. Katja Förster

Gebühr: 92 € für Busfahrt, Führungen und Reiseleitung


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