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Modersohn-Becker und Rembrandt Frankfurt

Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag, 25. Mai 1906, Öltempera auf Pappe, 101,8 x 70,2 cm, Museen Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen

Die Schirn widmet Paula Modersohn-Becker (1876–1907) eine umfassende Ausstellung, die Werke aus allen Schaffensphasen vereint und ihren einzigartigen, überzeitlichen Bildern eine neue Aktualität verleiht. Ihr künstlerischer Weg war von Unverständnis der Männerwelt, Widerstand der Familie und Spott der Kunstkritiker gekennzeichnet, und dennoch schaffte sie es, unbeirrt ihren Stil zu finden. Über bäuerliche Szenen und Selbstbildnisse kam sie schließlich zu einer großflächigen, expressiven Malerei, in der sie zentrale Tendenzen der Moderne vorwegnahm und die sie als eine wichtige Wegbereiterin des Deutschen Expressionismus auszeichnen. Da sie bereits wenige Jahre nach ihrem Tod in Wanderausstellungen vertreten war, gelangte sie schon früh in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Die bis heute andauernde Rezeption ihres Werkes, sowie ihr außergewöhnlicher Malduktus stehen neben ihren Bildmotiven und Serien im Vordergrund der Ausstellung.

 

Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669) Die Blendung Simsons, 1636 206 × 276 cm Öl auf Leinwand Städel Museum, Frankfurt am Main © Städel Museum, Foto: U. Edelmann

In der großen Ausstellung "Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam" thematisiert das Städel Museum gemeinsam mit der National Gallery of Canada erstmals Rembrandts Aufstieg zu internationalem Ruhm in seinen Jahren in Amsterdam. Die Schau vereint den Städel-Bestand an Werken Rembrandts, darunter die Blendung Simsons (1636), mit herausragenden Leihgaben internationaler Sammlungen u. a. aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington.

In dieser Zeit entwickelte sich sein Stil radikal von kleinen, präzise gemalten Gemälden der Leidener Frühzeit zu den großen, eher dunklen Gemälden seines letzten Lebensabschnittes. Die Ausstellung setzt seine Kunst in den Dialog mit Meisterwerken seiner Konkurrenten in Amsterdam der damaligen Zeit.

Mi. 27.10.21, 8.30 Uhr-19 Uhr

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Busbahnhof

Leitung: Dr. Elisabeth Spiztbart

Gebühr: 89 € für Busfahrt, Eintritte, Führungen und Reiseleitung, mit Führung zur Rembradt-Ausstellung + 10 €.

 

Anmerkung: Die Gruppengrößen sind auf eine maximale Teilnehmerzahl von 9 (Schirn) oder 10 (Städel) Personen begrenzt. Wir können Ihnen in der Kunsthalle Schirn zwei Führungen zur Modersohn-Becker-Ausstellung anbieten, die um eine halbe Stunde zeitversetzt starten.

Zur Rembrandt-Ausstellung im Städel konnten wir leider nur noch ein Zeitfenster für 10 Personen buchen. Wer nicht mehr in dieser Führungsgruppe unterkommt, könnte sich die Ausstellung allein oder mit Audioguide anschauen. Bitte geben Sie bereits bei der Buchung an, für welche Variante Sie sich entscheiden möchten. Wir jaben den Preis für die Rembrandt-Führung nicht inkludiert.


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