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Rembrandts Orient

Kunstmuseum Basel

Rembradt: Belsazars Fest, 1635-38 - National Gallery London - www.nationalgallery.org.uk : Home : Info, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=67423

Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern verzichtete Rembrandt nach Ende seiner Lehrzeit in Leiden und Amsterdam auf eine Grand Tour, eine Bildungsreise, die vorzugsweise nach Italien führte.

Gemeinsam mit Jan Lievens, seinem Studien- und Werkstattkollegen in Leiden, war er der Meinung, dass sie „… in der Blüte ihrer Jahre … ihre Zeit nicht in fremden Ländern mit Reisen vergeuden" sollten, so übermittelt es Constantin Huygens, der kunstverständige Sekretär des Prinzen von Oranien.

Dennoch ist das Werk Rembrandts reich an Orientalismen, die nicht auf seiner Phantasie beruhen, sondern für die er in Amsterdam, dem Sitz der Niederländischen Ost- und Westindienkompanien sowie weiterer Handelsgesellschaften, reichhaltige Beispiele fand. Die Stadt war im 17. Jahrhundert ein kultureller Schmelztiegel. Er studierte fremde Schiffe und ihre Seeleute im Hafen, Gesandte und Handeltreibende aus aller Welt, er sammelte Kunstwerke und Gebrauchsgegenstände aus aller Herren Länder. Sein Neugier auf alles Fremde und seine Sammelleidenschaft bescherten ihm im Laufe der Jahre einen großen Fundus an exotischen Objekten, die ihren Niederschlag in seiner Kunst fanden. Der ‚Orient‘ – ein diffuser Sammelbegriff für diverse außereuropäische Kulturen des Ostens – inspirierte seine Vorstellung von den Schauplätzen biblischer Historien. In Selbstbildnissen zeigte sich der Künstler mehrfach in exotischer Kostümierung. Seine Kopien nach am Hof der Grossmoguln entstandenen Miniaturen bilden eine noch nie dagewesene Anerkennung asiatischer Kunst durch einen holländischen Künstler, und schließlich war er ein begeisterter Käufer von japanischem Papier, das er gerne für seine Radierungen verwendete.

 

Das Basler Münsters mit Blick über den Rhein Von Taxiarchos228 - Eigenes Werk, FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21163162

Am Nachmittag besuchen das Basler Münster. Mit seinem Mauerwerk aus roten Sandstein, den bunten Dachziegeln und den beiden schlanken Kirchtürmen prägt die Kirche das Stadtbild. Die ehemalige Bischofskirche, heute evangelisch-reformiert, wurde zwischen 1019 und 1500 im romanischen und gotischen Stil erbaut und birgt einige herausragende Kunstwerke, wie die Galluspforte am Nordportal.

 

Samstag, 7.11.2020, 8-19 Uhr

Treffpunkt: Karlsruhe Busbahnhof

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart
Gebühr: Angabe folgt, sobald wir wissen, unter welchen Konditionen die Fahrt möglich sein wird.


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