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Ottilie von Röderstein Frankfurt

Selbstporträt mit weißem Hut, 1904, Barbara Rök: Ottilie W. Roederstein (1859–1937). Eine Künstlerin zwischen Tradition und Moderne. Marburg 1999: Jonas. (Diss. Philipps-Universität Marburg, FB 09, 1997)

In Deutschland war es Frauen erst nachdem Ersten Weltkrieg erlaubt, sich an Universitäten und Akademien einzuschreiben. Frauen, die sich damit nicht abfinden wollten und zudem über ausreichend finanzielle Mittel verfügten, gingen nach Zürich, wo sie seit den 1870er studieren konnten.

Die 1859 in Zürich geborene Ottilie Röderstein wollte Malerin werden und besuchte gegen den heftigen Widerstand ihrer Mutter seit 1884 die dortige Kunstakademie. Weitere Stationen führten sie nach Berlin und Paris, wo sie 1884 ein Bild im „Salon“ ausstellen konnte.

Während ihres Studiums in Zürich lernte sie die deutsche Medizinstudentin Elisabeth Winterhalter kennen und lieben. Als sie sich 1891 gemeinsam in Frankfurt niederließen, hatte sich Roederstein bereits auf das Porträt spezialisiert. Es gelang ihr sich – finanziell unabhängig von einem Ehemann – in die besten Frankfurter Kreise zu integrieren, nicht zuletzt durch Elisabeth Winterhalter, die sich als erfolgreiche Ärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe etablieren konnte.

Foto von Ottilie Roederstein im Atelier der Städelschen Kunstschule in Frankfurt am Main, etwa 1887, Barbara Rök: Ottilie W. Roederstein (1859–1937). Eine Künstlerin zwischen Tradition und Moderne. Marburg 1999: Jonas. (Diss. Philipps-Universität Marburg

Aufgrund ihres Erfolges als Porträtmalerin konnte sie sich ein Atelier im Städel mieten. Trotz ihrer Anerkennung zu Lebzeiten geriet sie nach ihrem Tod in Vergessenheit. Die Sonderausstellung im Städel beleuchtet in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich mit etwa 50 Gemälden und 20 Zeichnungen die künstlerische Entwicklung Roedersteins, ihre Verbundenheit zu Frankfurt, sowie die wichtigen Stationen ihres Lebens als Künstlerin und Netzwerkerin. Die Ausstellung im Städel ermöglicht es erneut – nach der Ausstellung zu Lotte Laserstein vor zwei Jahren – das Werk einer Künstlerin wiederzuentdecken, die zu den erfolgreichsten Porträtmalerinnen ihrer Zeit gehörte.

 

Palmengarten, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland Fritz Geller-Grimm - Eigenes Werk CC BY-SA 3.0

Am Nachmittag besuchen wir den einzigartigen botanischen Garten der Stadt Frankfurt. Der Palmengarten ist einer der drei botanischen Gärten der Stadt und einer der größten in Deutschland. Verteilt auf 22 Hektar finden sich das ganze Jahr über eine weite Spanne an Pflanzen aus der ganzen Welt; von tropisch und subtropisch bis hin zu sub-antarktischen und Wüstenlandschaften. Ein besonderes Highlight bildet das 1869 errichtete Palmhaus, das zu den größten Konstruktionen seiner Art gehört und eine Vielzahl an Riesenstauden und Blattschmuckpflanzen beinhaltet.

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Gartens bildet der Rosengarten, der bereits seit der Anfangszeit Ende des 19. Jahrhunderts Rosen kultiviert und über 50 Sorten beherbergt. Ein einmaliges Subantarktishaus bietet Pflanzen aus Feuerland und Patagoniens, und im Blütenhaus kann sich der Besucher ganzjährig an einer Fülle aus blühenden Zierpflanzen erfreuen.

 

Mi. 30.06.

Konditionen werden zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt


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