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Becoming famous. Peter Paul Rubens

Staatsgalerie Stuttgart

Peter Paul Rubens: Die Flucht nach Ägypten, 1614, Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel

Peter Paul Rubens (1577–1640) gilt als einer der erfolgreichsten Maler des Barock. Die eindrucksvolle und farbenprächtige Bildsprache seiner Werke verleihen ihnen einen hohen Wiedererkennungswert. Bereits seine Zeitgenossen waren bereit, Höchstpreise für seine Bilder zu zahlen. Doch wie gelang es ihm, zu einem in ganz Europa gefeierten Maler aufzusteigen ?

 

Dieser Frage geht diese Ausstellung nach. Als Sohn einer angesehenen Familie verfügte er über das nötige Startkapital und lernte noch in der Schulzeit einflussreiche Freunde und spätere Förderer kennen. Sein großes künstlerisches Talent gepaart mit dem Ehrgeiz, als Künstler sowohl soziale als auch monetäre Anerkennung zu erreichen, sind ihm eine wichtige Motivation. 1600 reiste er nach Italien, um hier die Kunst der Antike, der Renaissance und der Zeitgenossen zu studieren. Zugleich gelang es ihm, das Fundament für seinen späteren Erfolg zu legen, in dem er sowohl für den Herzogshof in Mantua als auch für die mächtigen Dogenfamilien in Genua tätig war.

Zurückgekehrt nach Antwerpen baute Rubens eine leistungsstarke Werkstatt auf, die durch eine effiziente Arbeitsteilung eine hohe Zahl an Bildern in kurzer Zeit und in hoher Qualität produzieren konnte. Die prominente Platzierung seiner Werke in Kirchen oder hochrangigen Sammlungen machten Rubens auf Grund seiner prägnanten Bildsprache zu einer begehrten 'Marke'.

Die Staatsgalerie besitzt das Doppelbildnis der „Marchesa Bianca Spinola Imperiale und ihrer Nichte Maddalena Imperiale“ und damit eines der wenigen Porträts, die Rubens für die mächtigste Familie der Republik Genua fertigt. Es gilt bislang als einziges Original von Rubens in der Stuttgarter Sammlung. Inzwischen aber gibt es Hinweise, dass ihm zwölf weitere Werke aus dem Bestand des Museums zugeschrieben werden könnten, Arbeiten aus der Zeit des jungen Künstlers in Italien und den Anfängen seiner Werkstatt in Antwerpen. Anlass für diese Ausstellung ist eine Forschungskampagne zu diesen Arbeiten, die dieser Spur nachgeht.

Fashion ?! Was Mode zu Mode macht

Württembergisches Landesmusuem Stuttgart

Zweiteiliges Damenkostüm, Oleg Cassini, 1962, getragen von Jacqueline Kennedy bei einem Besuch in einem mexikanischen Kinderschutzzentrum GLA 2020: „Fashion?! Was Mode zu Mode macht“ © @Cecil Stoughton, White House / John F. Kennedy Presidential Library

Zur Zeit von Rubens spielte Bekleidung eine große Rolle, war sie doch zugleich Ausdruck von Macht, Ansehen und Standeszugehörigkeit. Heute ist Bekleidung eher Privatsache: Bb man sich nach der neuesten Mode kleidet, elegant oder lässig, sportlich oder klassisch, bleibt zwar jedem selbst überlassen, ist aber auch ein Statement.

 

Doch wie entsteht Mode? Wer macht sie und wer entscheidet, was angesagt oder eher ‚out‘ ist? Warum verändert sich die Bedeutung von einzelnen Kleidungsstücken? Welche Rolle spielt Mode in unserem Alltag?

Diesen und weiteren Fragen spürt das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart mit der Ausstellung Fashion?! Was Mode zu Mode macht nach. Die Große Landesausstellung will die Komplexität des Modesystems in einer kritischen, aber auch unterhaltenden Darstellung anschaulich machen. Auf über 1000 Quadratmetern zeigt sie klassische Highlights internationaler Modegeschichte von den 1950er Jahren bis heute. Highlights bilden legendäre Kleider der europäischen Mode-geschichte der letzten 70 Jahre von berühmten Modehäusern wie Dior oder Chanel bis zu Entwürfen bekannter Designern und Designerinnen innen wie Karl Lagerfeld oder Vivienne Westwood. Originalkleider vergangener Stil-Ikonen, etwa Jackie Kennedy, Kaiserin Elisabeth von Österreich oder David Bowie sind Höhepunkte der Ausstellung.

 

Samstag, 20.11.2021, 9.15 bis 18 Uhr

Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Bahnhofshalle / Ecke Buchhandlung

Reiseleitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Führung Staatsgalerie Stuttgart: Monika Will M.A.

77 € für Fahrkarte, Eintritte, Führungen und Reiseleitung

55 € mit MuseumsPass


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