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Von Lichtenstein nach Blaubeuren

Wilhelm Hauff nach Gemälde von J. Behringer, Pastellkreide 1826 - Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12223672

Der schwäbische Dichter Wilhelm Hauff (1802-1827) wurde kaum 25 Jahre alt und doch hat er in dieser knapp bemessenen Lebenszeit unvergessene Werke geschaffen, wie Das Wirtshaus im Spessart, Das kalte Herz, Die Geschichte vom Kleinen Muck oder den historischen Roman Lichtenstein, neben seinen Märchen sein bekanntesten Werk. Wir beginnen den Tag mit einem Besuch im Wilhelm-Hauff-Museum Lichtenstein, wo uns in einer Führung Leben und Werk des Dichters vorgestellt werden.

Schloss Lichtenstein - Von - donald- - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9967520

Anschließend besuchen wir Schloss Lichtenstein. Wilhelm Graf von Württemberg, späterer Herzog von Urach und Vetter des württem-bergischen Königs, interessierte sich sehr für mittelalterliche Geschichte und historische Baudenkmäler. Er war von Hauffs Roman begeistert und ließ sich durch diese Schrift dazu anregen, Anfang der 1840er Jahre auf einem Gelände hoch über dem Echaztal bei Lichtenstein ein „Märchenschloss“ erbauen zu lassen, das einer Ritterburg nachempfunden ist. Die Ruinen-Reste der bereits im 14. Jahrhundert zerstörten Burg Alt-Lichtenstein befinden sich ganz in der Nähe. Als ein kleines „Neuschwanstein“ entsprach das neugotische Gebäude ganz den romantisierenden Vorstellungen des 19. Jahrhunderts von einer mittelalterlichen Ritterburg.

Kloster Blaubeuren Von HAH, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7615095

Nach der Mittagspause fahren wir weiter nach Blaubeuren. In einer zweistündigen Führung lernen wir hier das Kloster mit seinem Hochaltar (1493) aus einer Ulmer Werkstatt kennen, das Badhaus der Mönche, sowie die Altstadt von Blaubeuren und machen einen Abstecher zum Blautopf.

Er ist die zweit-wasserreichste Karstquelle Deutschlands. Die hier entspringende Blau mündet bereits nach 22 Kilometern im Ulmer Stadtgebiet in die Donau. Seinen Namen bekam er von der auffallenden Blaufärbung des Wassers. Eduard Mörike setzt ihm in der Geschichte von der „Schönen Lau“ ein literarisches Denkmal.

 

Samstag, 18.6.2022, 8.00 - 19 Uhr
Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Busbahnhof

Leitung: Dr. Elisabeth Spitzbart

Gebühr: 72 € für Busfahrt, Eintritte, Führungen und Reiseleitung

Quelltopf mit Kloster Baubeuren Von Florian Schott - Selbst fotografiert, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4139688

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