Zwei Tage in München
Mittwoch, 20. Januar bis Donnerstag,, 21. Januar 2026
Anlass der Fahrt bietet die Ausstellung Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso in der Kunsthalle München. Barcelona entwickelte sich um 1900 zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflikten entstand hier der katalanische Modernisme – eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei, Design und Literatur umfasste. Die innovative Szene war von gegensätzlichen Stilen geprägt. Dabei ging es um das Ausloten von traditionellen Aspekten und modernen Impulsen, die Suche nach einer katalanischen Identität und die Weiterentwicklung ikonischer Errungenschaften der spanischen Kultur.
Mittwoch, 20.01.2027
Anreise und Haus der Kunst
Nach der Anreise mit der Bahn und dem Deponieren unseres Gepäcks im Motel One am Sendlinger Tor besuchen wir im Haus der Kunst die Ausstellung Tomás Saraceno in collaboration. Verwobene Welten.
Auf der Suche möglicher ökosozialer Zukunftsvisionen vereint Tomás Saraceno Kunst, Architektur und Wissenschaft. Die zentralen Forschungsprojekte Aerocene und Arachnophilia sowie einem Gemeinschaftsprojekt mit der Indigenen Gemeinschaft von Red Atacama aus Las Salinas Grandes (Nordargentinien) – welche für ihren anhaltenden Kampf gegen den Lithiumabbaus in ihrer Heimat bekannt sind – ermöglichen es uns eine neuartige Welt zu betreten. Eine Welt in der sich Saracenos Visionen in Luftskulpturen, Lebensräumen für verschiedenste Spezies sowie Umwelten spiegeln. Die Ideen des argentinischen Performance- und Installationskünstler laden uns nicht nur ein das Zusammenleben von Menschen und nicht-menschlichen Wesen neuzudenken, sondern auch die sozialen und ökologischen Kräfte hinter der globalen Energiewende zu hinterfragen und die verflochtenen Systeme, in denen wir leben aus einem neuen Blickwinkel wahrzunehmen.
Donnerstag, 21.01.2027
Kunsthalle München, Pinakothek der Moderne und Abreise
Heute widmen wir uns dem eigentlichen Anlass der Reise, der Ausstellung Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso. Diese beleuchtet erstmals in Deutschland das einzigartige kulturelle Umfeld, indem sich die künstlerischen Entwicklungen der Stadt zwischen 1880 und 1914 entfalteten anhand zahlreicher und vielfältiger Objekte von Gemälden über Grafiken und Möbel bis hin zu Architekturmodellen. Sie zeigen die stilistische Bandbreite dieser Epoche und verorten sie in Barcelonas gesellschaftlichem und historischem Kontext. Neben bekannten Protagonisten wie Antonio Gaudi und dem jungen Pablo Picasso bietet die Ausstellung Gelegenheit herausragende, aber bei uns kaum bekannte Künstlerpersönlichkeiten neu zu entdecken. Dazu gehören unter anderem die Architekten Architekten Lluís Domènech i Montaner und Josep Puig i Cadafalch sowie die Maler Hermen Anglada Camarasa, Ramon Casas, Joaquim Mir, Isidre Nonell und Santiago Rusiñol.
Vor der Rückfahrt bleibt noch Zeit um die Ausstellung Can You Imagine? in der Pinakothek der Moderne zu besuchen.
Für kurze Zeit bot sich einigen Gaststudierenden die Möglichkeit am Unterricht des Bauhauses in Dessau – seinerzeit eine der innovativsten und bedeutendsten Kunstschulen Deutschlands – teilzunehmen. Die Pianistin und Malerin Florence Herni sowie der Maler, Pädagoge und Kirchenmusiker Alfred Ehrhardt zählten zu den Auserwählten, die dort wenige Monate verbringen durften. Trotz der kurzen Zeit hatte dieser kurze Aufenthalt Einfluss auf die Fotografie beider Künster. In der Pinakothek der Moderne möchten wir uns gemeinsam ansehen, wie beide auf völlig unterschiedliche Weise die Gestaltungsideen des Bauhauses ins Medium Fotografie übertragen.
Mittwoch, 20.01. bis Donnerstag, 21.01.2027
Treffpunkt: Karlsruhe Hauptbahnhof
Reiseleitung: Dr. Elisabeth Spitzbart
xxx €



