Barjac - Provence

Dienstag, 13. Oktober bis Sonntag, 18. Oktober 2026

Dienstag, 13. Oktober 2026 - Anreise

Mittwoch, 14. Oktober 2026 - Roussillon und Avignon

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    Blick auf die Ockerfelsen von der Ortsmitte aus - 

    Quelle: Kiwi05 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41033716 

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    Ockersteinbruch am Sentier des ocres - 

    Quelle: Jean-Christophe BENOIST - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3335707 

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    Place du village de Roussillon - 

    Quelle: François de Dijon - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29072660  

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    Rathaus von Roussillon -

    Quelle: François de Dijon - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29072836 

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    Ockersteinbruch am Sentier des ocres - 

    Quelle: Jean-Christophe BENOIST - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3335707  

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Am Vormittag fahren wir mit dem Bus nach Roussillon (über Gordes). Der Ort im Luberon in der Provence zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Berühmt ist er vor allem für seine spektakulären Ockerfelsen. Den Dorfkern prägen enge Gassen, kleine Plätze und Häuser in warmen Rot-, Orange- und Gelbtönen; bis zu 17 Ockertöne wurden gezählt. Cafés, Ateliers und Boutiquen sorgen für eine lebendige, künstlerische Atmosphäre.

Die Dorfkirche Saint Michel steht auf dem höchsten Punkt des Ortes und bietet eine schöne Aussicht über das Tal und die Landschaft des Luberon. Vom Dorf aus unternehmen wir einen kleinen Spaziergang auf dem Sentier des Ocres (Ockerpfad). Der Rundweg führt durch die ehemaligen Ockerbrüche mit leuchtend roten und gelben Felsen. Die Landschaft wirkt fast wie eine Naturkulisse aus einem Gemälde.


Anschließend fahren wir zurück nach Avignon. In kaum einer anderen provencalischen Stadt ist das Mittelalter noch so gegenwärtig wie in Avignon. Das gilt besonders für die Stadt der Päpste. 1309 verlegte Papst Clemens V. den Sitz des Papsttums von Rom nach Avignon. Bis 1377 war Rom des Zentrum der Kirche.

Die Päpste ließen sich hier einen Palast erbauen, der zugleich Festung und fürstlicher Hof war. Während der unter Papst Benedikt XII. um 1335 erbaute „Alte Palast“ noch eine festungsartige Residenz war, ließ sein Nachfolger Clemens VI. den repräsentativen „Neuen Palast“ anbauen, der prächtige Säle, Kapellen und Wohnräume enthielt. Künstler aus ganz Europa, darunter der italienische Maler Simone Martini aus Siena, statteten die Innenräume mit Fresken aus. Architektonisch gilt der Palast als größtes gotisches Bauwerk des Mittelalters und gehört zusammen mit der Altstadt von Avignon zum UNESCO-Weltkulturerbe.