Unterwegs im Markgräflerland
neuer Termin: Donnerstag, 10. September 2026
Anknüpfend an die Schwarzwaldfahrten der vergangenen Jahre werden wir in diesem Jahr im Markgräflerland unterwegs sein. Wir beginnen ca. 15 km südlich von Freiburg mit einem Besuch der barocken Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt in Kirchhofen, die neben ihrer prächtigen Ausstattung auch für ihr harmonisches Zusammenspiel aus Spätgotik und Barock bekannt ist. Der älteste Teil der Kirche - das Untergeschoss des Turmes - stammt womöglich aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Im 18 Jahrhundert folgte dann in zwei Phasen die Barockisierung des Baus, und auch einige Elemente der prachtvollen Innenausstattung können auf dieses Zeit zurückgeführt werden.
Unsere Mittagspause werden wir in Staufen verbringen. Das historische Städtchen am Fuß des Schwarzwaldes ist bekannt für seine mittelalterliche Altstadt, in deren verwinkelten Gassen wir unterwegs sein werden und von der aus wir womöglich auch einen Blick auf die Ruine der Burg Staufen erhaschen können. Ursprünglich von den Herren von Staufen im frühen 12. Jahrhundert erbaut und nach dem Aussterben des Herrschergeschlechts aufgegeben, wurde die Burg während dem 30 jährigen Krieg durch die Truppen Schwedens besetzt, welche die Burg bei ihrem Verlassen niederbrannten. In jüngerer Zeit machte Staufen auf Grund von Schäden an Gebäuden in Folge von Geothermie Bohrungen Schlagzeilen.
Das Keramikmuseum in Staufen, eine Dependance des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe, zeigt die feine, wenn auch kleine Sonderausstellung
Jugendstil international - Keramische Kunst ohne Grenzen.
Der Jugendstil war durch eine unbändige Experimentierfreude gekennzeichnet – verschiedenste gestalterische Ausdrucks-weisen traten nebeneinander auf. Je nach Temperament der Künstlerinnen und Künstler entstanden äußerst eigenwillige Formen. Die einen bevorzugten das Florale, andere arbeiteten eher in geometrischen Formen. Hinzu kamen abweichende nationale und regionale Ausprägungen, kurz: .Die Vielfalt wurde zum gemeinsamen Nenner. Diesen unterschiedlichen Ausprägungen der keramischen Kunst des Jugendstils in den jeweiligen Ländern widmet sich eine aktuelle Ausstellung im Keramikmuseum Staufen.
Den Abschluss unserer Fahrt bildet der Besuch in der 1926 gegründeten Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin, in der noch heute die Liebe für Pflanzen ihrer Gründerin spürbar ist. Bereits als Kind entwickelt Helen Gräfin von Zeppelin eine Leidenschaft für Pflanzen - speziell für die Iris, welche sie bereits mit 9 Jahren zu sammeln beginnt. Die Erbschaft eines Weingutes samt Gutgärtnerei im südbadischen Laufen Anfang des 20. Jahrhunderts bildet dann den Grundstein für ein Unternehmen, das nicht nur weltweite Anerkennung erhält, sondern noch Jahrzehnte später von den Nachfahren der Gräfin von Zeppelins geführt wird.
Donnerstag, 10. September 2026
Treffpunkt: Karlsruhe Hbf, Busbahnhof, 08.00 Uhr
Leitung: Dr. Margarete Zink
109 € für Busfahrt, Führungen und Reiseleitung
